Geschwister-Scholl-Sporthalle
Marodes Gebäude soll schnell weg

Ahlen -

Der Abbruch der Geschwister-Scholl-Sporthalle hat begonnen. Das Gebäude war, so ZGM-Leiter Manfred Falk, „technisch völlig abgängig“.

Dienstag, 14.08.2018, 11:00 Uhr

Die Baggerschaufel nagt sich Stück für Stück durch die marode Sporthalle. Ein Neubau ist geplant, wird allerdings nicht kurzfristig erfolgen.
Die Baggerschaufel nagt sich Stück für Stück durch die marode Sporthalle. Ein Neubau ist geplant, wird allerdings nicht kurzfristig erfolgen. Foto: Sabine Tegeler

Schneller als gedacht, hat der Abbruch der maroden Geschwister-Scholl-Turnhalle begonnen. „Die von uns beauftragte Firma hatte schon eher Zeit“, schmunzelt Manfred Falk, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements (ZGM) der Stadt.

Und nicht nur das. Sie biete die Abbrucharbeiten auch weit günstiger an als die zuvor veranschlagten und vom Rat außerplanmäßig zur Verfügung gestellten 130 000 Euro. So könne das übrige Geld in die Planungen für einen Neubau fließen. Der sei angestrebt, so Manfred Falk: „Aber das steckt noch in den Kinderschuhen.“ Das Vorhaben Neubau müsse ja auch erst einmal im Haushaltsplan seinen Niederschlag finden. Wichtig sei jetzt in diesen Tagen, „dass das marode Gebäude verschwindet“. Denn erst dann können sich die Mitarbeiter der Umweltbetriebe an die Wegegestaltung und den kleinen Schulgarten der neuen Mammutschule machen, was Vorrang habe. Dann, so Manfred Falk, gebe es auch einen vorgeschriebenen zweiten Rettungsweg für die Grundschule und alle Klassenräume könnten wieder uneingeschränkt genutzt werden.

Dass die Kinder für den Schulsport weiter zur Turnhalle der ehemaligen Mammutschule am Röteringshof gehen müssen, sieht Stadtbaurat Andreas Mentz nicht als Problem: „Für die Schule ist es ok und der Weg ist ein Teil des Sportunterrichts“, sagt er. Nichtsdestotrotz sei das Ziel, „den Standard wieder zu vervollständigen“ und eine Sporthalle in diesem Quartier anzusiedeln.

Die Geschwister-Scholl-Sporthalle war Ende März wegen Einsturzgefahr gesperrt worden. Sie stammte aus den 60er Jahren und war mittlerweile „technisch völlig abgängig“, wie Manfred Falk erklärte. Die Decke hatte sich trotz Querverstrebungen durchgewölbt. Die Heizung hatte sich schon zuvor nicht mehr regeln lassen.

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