Letzte „Fernweh“-Aktion
Wahre Geschichte: „Nur wir drei gemeinsam“

Ahlen -

Noch einmal Open-Air-Kino auf dem Büz-Parkplatz: Am Samstag, 18. August, gibt es einen französischen Film über Toleranz und Freiheit.

Donnerstag, 16.08.2018, 10:52 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.08.2018, 10:50 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 16.08.2018, 10:52 Uhr
„Nur wir drei gemeinsam“ – die Familiengeschichte des Regisseurs und Hauptdarstellers Kheiron – läuft im Open-Air-Kino.
„Nur wir drei gemeinsam“ – die Familiengeschichte des Regisseurs und Hauptdarstellers Kheiron – läuft im Open-Air-Kino. Foto: Gaumont

Eine unglaubliche und trotzdem wahre Geschichte über Toleranz und Freiheit erzählt der französische Kinofilm „Nur wir drei gemeinsam“, der zugleich die Familiengeschichte des Regisseurs und Hauptdarstellers Kheiron ist. Er zeigt die dramatische Geschichte seiner Familie zwischen dem Iran und Frankreich – in Form einer schwungvollen Komödie.

Am kommenden Samstag, 18. August, ist „Nur wir drei gemeinsam“ im „Fernweh“-Open-Air-Kino auf dem Parkplatz hinter der Schuhfabrik zu sehen. Start ist zum Einbruch der Dämmerung etwa gegen 21.30 Uhr. Dieses Open-Air-Kino ist die letzte Veranstaltung in der „Fernweh“-Reihe 2018.

Der Film beginnt in Teheran, Anfang der 1970er Jahre. Mit viel Mut und Humor kämpft Hibat (Kheiron) mit seiner Frau Fereshteh (Leïla Bekhti) und anderen Gleichgesinnten erst gegen das brutale Schah-Regime, dann gegen die Schergen des Ayatollah Khomeini. Als der Druck zu groß wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland.

Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi machen sich Hibat und Fereshteh auf den Weg über die Türkei nach Frankreich und landen in den sozialen Ghettos der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zu einem Neuanfang. Dabei ist die Formel „nur wir Drei gemeinsam“ nicht nur das Credo ihres Familienglücks, sondern auch der beste Beweis, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält.

Was nach einem düsterem Politdrama klingt, kommt in „Nur wir drei gemeinsam“ erstaunlich quirlig und unterhaltsam daher.

Der Eintritt kostet vier Euro, der Film ist freigegeben ab zwölf Jahre.

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