St.-Franziskus-Hospital
Quantensprung bei Ausstattung

Ahlen -

Der Neubau des St.-Franziskus-Hospitals hat Gestalt angenommen. Verwaltungsdirektor Winfried Mertens und Pressesprecherin Anne-Kathrin Hoffmann-Quittek gaben bei einem Rundgang Einblicke in den neuen Bettentrakt.

Samstag, 18.08.2018, 07:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 18.08.2018, 07:00 Uhr
Modern und freundlich wirkt das Bettenhaus mit rund 90 Betten am St.-Franziskus-Hospital, in dem derzeit die Schreiner mit dem Einbau der Möbel beschäftigt sind.
Modern und freundlich wirkt das Bettenhaus mit rund 90 Betten am St.-Franziskus-Hospital, in dem derzeit die Schreiner mit dem Einbau der Möbel beschäftigt sind. Foto: Silke Diecksmeier

Endspurt im Neubau am St.-Franziskus-Hospital. In dem neuen Bettenhaus hinter dem Altbau haben die Schreiner zeitweise die Regie übernommen. Auf den Fluren in den Etagen drei und vier herrscht hektische Betriebsamkeit. Selbst die Anwesenheit von Verwaltungsdirektor Winfried Mertens und Pressesprecherin Anne-Kathrin Hoffmann-Quittek bei einem Rundgang mit der „AZ“ vermag die Inneneinrichter nicht aus der Ruhe zu bringen.

Die ist auch notwendig, wenn der Neubau mit insgesamt 90 Betten noch im Oktober in Betrieb genommen werden soll. „Uns ist wichtig, die Unterbringung der Patienten deutlich zu verbessern“, stellt Winfried Mertens beim Rundgang fest. Zwar fehlen in mehreren Zimmern noch Betten und Schränke, aber die Aufteilung lässt sich bereits deutlich erkennen. Auch in den Bädern ist mit Toiletten und Spiegeln bereits die Grundausstattung erkennbar. Verschiedene Farbmuster deuten darauf hin, dass bei der Farbauswahl noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.

Übersichtlichkeit und Transparenz sind die Stichworte für die Betreuung der Patienten durch das Pflegepersonal. Statt geschlossen wirkender Stationszimmer erwarten Patienten und Besucher in dem Neubau großzügig und offen gestaltete Empfangs- und Informationsbereiche, die an Hotelrezeptionen erinnern.

Wie der Empfangsbereich in einem Hotel wirken die Anlaufstellen auf den Stationen.

Wie der Empfangsbereich in einem Hotel wirken die Anlaufstellen auf den Stationen. Foto: Silke Diecksmeier

Auf den Wohlfühlfaktor wird bei der Ausgestaltung des neuen Bettentrakts großer Wert gelegt. Das gilt auch für die Besucher der Stationen, die sich künftig nicht mehr mit lieblosen Wartebereichen zufrieden geben müssen, sondern sich mit den Patienten in der Lounge treffen können. Dazu gehört auch die Versorgung mit Getränken.

Neben den 55 Betten für die Regelversorgung gibt es auch einen sogenannten Wahlleistungsbereich, in dem die Patienten Zusatzleistungen bestellen können – allerdings nur gegen Aufpreis. Dennoch legt Winfried Mertens Wert auf die Feststellung, dass alle Patienten gleich behandelt werden.

In dem viergeschossigen Neubau, der auf allen Ebenen mit dem Altbau verbunden ist, bleiben die beiden unteren Geschosse erst einmal frei. Sie bieten Platz für weitere mittelfristig anstehende Verlagerungen wie beispielsweise des OP-Bereichs. Auch der Umzug der Kinderklinik ist noch in ei­nem weiteren Schritt geplant.

Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 10,5 Millionen Euro. Das Land NRW komme seiner Verpflichtung zur Finanzierung nur eingeschränkt nach, bedauert die St.-Franziskus-Stiftung als Bauträger, und schieße nur zehn Prozent der Mittel dazu. Den weitaus größten Teil der Kosten muss die Stiftung selbst aufbringen.

 

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