Paul Falk in der Pauluskirche
Im Gepäck für Ahlen „1000 Lieder“

Ahlen -

Seine Lieder gehen unter die Haut. Das bekamen bereits die Besucher des Konzerts von „Falk & Son“ am 7. April vergangenen Jahres in der Pauluskirche zu spüren. Am 7. September ist Sohn Paul an selber Stelle wieder zu Gast, diesmal allerdings ohne Vater. Im Gepäck sein erstes Album „1000 Lieder“.

Mittwoch, 22.08.2018, 07:30 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.08.2018, 07:30 Uhr
Am 7. September gehört der zur Bühne umfunktionierte Altar in der Pauluskirche Paul Falk. Am Dienstag präsentierten Pfarrer Markus Möhl und Kulturamtsmitarbeiterin Britta Peine den Popsänger bei einem Pressetermin.
Am 7. September gehört der zur Bühne umfunktionierte Altar in der Pauluskirche Paul Falk. Am Dienstag präsentierten Pfarrer Markus Möhl und Kulturamtsmitarbeiterin Britta Peine den Popsänger bei einem Pressetermin. Foto: Dierk Hartleb

„Es sind natürlich nicht so viele Lieder“, bekannte der 21-Jährige am Dienstag freimütig bei einem Pressegespräch in der Pauluskirche. Mitgebracht hatte Paul Falk zwei Kostproben, die ihre Wirkung auf die anwesenden Pressevertreter nicht verfehlten. Als zweiten Song präsentierte der sympathische Popmusiker das Lied „Kaput“ in dem er eigene Erfahrungen verarbeitet hat. „Ich habe im vergangenen Jahr wie besessen im Studio gearbeitet“, erklärte Paul Falk, und dabei alles um sich vergessen. Zudem habe er eine Vielzahl von Konzerten bestritten – 2017 tourte er unter anderem zusammen mit seinem Vater Dieter mit dessen Popmusical „Luther“ aus Anlass des 500. Reformationsjubiläums durch die Republik – und sich ziemlich verausgabt.

Damals wohnte er noch im elterlichen Zuhause in Düsseldorf. Inzwischen besitzt Paul eigene vier Wände im Düsseldorfer Stadtteil Bilk, wo er auch über ein in der Nähe gelegenes eigenes Tonstudio verfügt. Die räumliche Trennung zwischen Wohnung und Arbeitsplatz ist für ihn sehr wichtig geworden.

Paul Falk, der zum Konzert nach Ahlen seinen Schlagzeuger und Bassisten mitbringt, ist aber nicht nur Musiker, sondern auch als Schauspieler erfolgreich. Mit Iris Berben, Lena Stolze und Klaus-Maria Brandauer stand er in diesem Jahr für eine Fernsehserie mit dem Titel „Capelli Code“ vor der Kamera. Bei Krimiserien wie „Tatort“, „Soko Köln“ oder „Alarm für Cobra 11“ stellte er sein schauspielerisches Können ebenfalls schon unter Beweis. Mit neun Jahren schrieb Paul seine ersten Popsongs. Mit Liedern über die erste Liebe und dem „Abi-Song“ machte sich der Düsseldorfer in der Musikszene einen guten Namen.

Kooperationspartner der Konzertes ist die Kulturgesellschaft. Karten gibt es bei Blumen Barrey, in der „Alten Apotheke“ am Markt und im Evangelischen Gemeindebüro, Telefon 8 13 50.

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