Abbruch bei St. Ludgeri
Alte Holzfassade lugt kurz hervor

Ahlen -

Ganze Arbeit leistet der Bagger, der zuvor schon das Pfarrhaus St. Ludgeri dem Erdboden gleichgemacht hat, zurzeit auch am Gemeindesaal. Bis Ende der Woche soll das Gelände geräumt sein.

Mittwoch, 22.08.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.08.2018, 18:00 Uhr
Nur noch ein Reststück stand am Dienstagnachmittag von der einstigen Notkirche St. Ludgeri. Das Gebäude, zuletzt als Gemeindesaal genutzt, soll bis Ende dieser Woche verschwunden sein.
Nur noch ein Reststück stand am Dienstagnachmittag von der einstigen Notkirche St. Ludgeri. Das Gebäude, zuletzt als Gemeindesaal genutzt, soll bis Ende dieser Woche verschwunden sein. Foto: Christian Wolff

Unter dem abgerissenen Putz lugt sie am Dienstag noch hervor, die alte Holzfassade der einstigen Notkirche St. Ludgeri. Nur noch ein Reststück des Gebäudes, das auch mal als Kindergarten und zuletzt als Gemeindesaal diente, steht noch.

Der Bagger, der zuvor schon das Pfarrhaus dem Erdboden gleichgemacht hat, leistet jedoch ganze Arbeit. „Bis Ende der Woche ist das Gelände geräumt“, sagt Günter Meyer vom Abbruchunternehmen Karl-Heinz Meyer aus Beckum. „Danach fangen wir mit dem Vordergebäude an.“ Das sogenannte „Haus Ludgeri“, Anfang der 1970er Jahre errichtet, wird dem Experten noch „harte Nüsse“ zu knacken geben. „Da ist ganz viel Beton verbaut worden“, so Meyer. Unbedingt abbruchreif sei das Haus noch nicht gewesen. Ganz anders erlebte er es bei der früheren Notkirche: „Man sieht schon, wie oft daran herumgebaut und geflickt worden ist.“

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