„Warntag NRW“ am 6. September
Sirenen-Mix im Probedurchlauf

Ahlen -

Am Donnerstag, 6. September, werden auch in Ahlen Sirenen heulen. Denn dann ist „Warntag NRW“ und um 10 Uhr werden alle vorhandenen Warnmittel erprobt.

Samstag, 01.09.2018, 16:20 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 31.08.2018, 21:07 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 01.09.2018, 16:20 Uhr
Mobile Anlagen auf Fahrzeugen werden neben fest installierten Sirenen am 6. September zum Einsatz kommen. Die Sirene demonstrieren (v.l.). Bernd Schnafel, Peter Wagener, Michelle Altena, Walter Wolf und Christian Römer vom Löschzug der Hauptwache.
Mobile Anlagen auf Fahrzeugen werden neben fest installierten Sirenen am 6. September zum Einsatz kommen. Die Sirene demonstrieren (v.l.). Bernd Schnafel, Peter Wagener, Michelle Altena, Walter Wolf und Christian Römer vom Löschzug der Hauptwache. Foto: Stadt Ahlen

Sie waren zwischenzeitlich ein bisschen in Vergessenheit geraten – dabei gehörten sie lange zum Alltag: regelmäßige Probealarme mit Sirenen in den Städten und Gemeinden.

Am Donnerstag, 6. September, werden auch in Ahlen wieder die Sirenen heulen. Folgende Sirenentöne werden am „Warntag NRW“ ausgelöst: Entwarnung – Warnung – Entwarnung. Im Rahmen des ersten landesweiten Warntages werden um 10 Uhr alle vorhandenen Warnmittel erprobt.

Neben einigen noch oder wieder vorhandenen fest installierten Sirenen kommen dabei auch mobile Anlagen zum Einsatz, die zum Beispiel auf Feuerwehrfahrzeugen installiert werden können. Zudem wird es Informationen über das Radio sowie eine Probewarnmeldung über die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten App des Bundes) geben.

In Ahlen wird die Bevölkerung zukünftig mit einem „Warnmix“ gewarnt. Dieser besteht aus fest installierten modernen Hochleistungssirenen sowie den bereits vorhandenen mobilen Sirenenanlagen. „Geeignete Standorte für die festen Anlagen auf städtischen Einrichtungen werden derzeit geprüft“, erklärt hierzu Ahlens Wehrführer und Wachleiter Walter Wolf . Mit diesen Anlagen werde sichergestellt, dass die Warnung der Bevölkerung in der Stadt Ahlen sowie in den Ortsteilen Dolberg und Vorhelm bei besonderen Anlässen zuverlässig und flächendeckend sichergestellt ist. Die neuen Anlagen seien mit den von früher bekannten nicht mehr vergleichbar. „Das sind heute Hochleistungssirenen, über die auch Sprachdurchsagen gemacht beziehungsweise abgespielt werden können“, beschreibt Wolf den Vorteil der digitalen Systeme. Die Texte werden professionell vorgesprochen und auf der jeweiligen Sirene hinterlegt, um bei Bedarf abgespielt zu werden.

Die mobilen Anlagen dienen als Ergänzung beziehungsweise der möglichen Warnung kleinerer Gebiete. „Zum Beispiel in Bereichen, die unmittelbar an einen Schadensort angrenzen“, so Wolf. Wann und wo die Sirenen zum Einsatz kommen, darüber entscheidet im Einzelfall die örtliche Einsatzleitung in Verbindung mit der Stadt Ahlen als Ordnungsbehörde. Was beiden Systemen gemeinsam ist: Sie werden nur in besonderen Lagen aktiviert. Die Alarmierung von Feuerwehrkräften zu Brand- oder Rettungseinsätzen erfolgt auch weiterhin auf „stillem Wege“ ohne Sirenen.

Am Donnerstag werden die mobilen Sirenen von örtlichen Feuerwehrleuten aktiviert. In Dolberg, Vorhelm und im Ahlener Süden jeweils am Feuerwehrhaus, in der Innenstadt am Rathaus. Stationär wird die Stadt Ahlen im kommenden Jahr voraussichtlich vier Anlagen errichten, im darauffolgenden Jahr kommen möglicherweise drei weitere hinzu. Schon heute sind vier mobile Sirenenanlagen im Dienst, die an den jeweiligen Wachstandorten hinterlegt sind.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6015445?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker