Neues Pöttken vorgestellt
Nach 15 Jahren wieder ein Topf

Ahlen -

Der Pöttkes- und Töttkenmarkt steht kurz bevor. Doch was wäre der traditionelle Krammarkt ohne sein Jahrespöttken, das sich bei Sammlern großer Beliebtheit erfreut. Jetzt wurde es vorgestellt.

Mittwoch, 05.09.2018, 09:34 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.09.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 05.09.2018, 09:34 Uhr
Michael Krüger, Jörg Hakenesch und Josef Ostermann (v.l.) präsentierten das diesjährige Pöttken, das als kleiner Restetopf daherkommt, sich aber auch gut für ein Töttken eignet.
Michael Krüger, Jörg Hakenesch und Josef Ostermann (v.l.) präsentierten das diesjährige Pöttken, das als kleiner Restetopf daherkommt, sich aber auch gut für ein Töttken eignet. Foto: Silke Diecksmeier

Das Pöttken 2018 ist ein echtes. Kein Kännchen, keine Quicheform, keinen Eimer, sondern einen richtigen Emaille-Topf präsentierten Michael Krüger , Jörg Hakenesch und Josef Ostermann elf Tage vor dem „Pöttkes- und Töttkenmarkt“ der Öffentlichkeit, natürlich wieder im blau-weißen Design mit stilisierten „Emaillinchen“ und mit aktueller Jahreszahl versehen, so wie die Sammler es lieben.

Es ist das 42. Ahlener Pöttken und trotzdem etwas Besonderes: Schließlich hat es seit 15 Jahren keinen Topf mehr in der Sammlung gegeben. „Wir kehren damit wieder zu den Wurzeln zurück“, erklärt „Pöttkesminister“ Josef Ostermann, der damit vielen Kunden einen Wunsch erfüllt. Die Nachfragen nach einem „echten Pöttken, in dem man richtig kochen könne“ sei in den vergangenen Jahren stark gestiegen.

Nutzbar sei das Sammlerobjekt auf Ceran, Induktion und Gas. Ein opulentes Mahl passt jedoch nicht hinein, weswegen die Verantwortlichen das Pöttken mit dem Durchmesser von zwölf Zentimetern als „Restetopf“ bezeichnen. Eine Soße könne man darin anrühren oder eine Roulade vom Vortag aufwärmen, schlägt Michael Krüger von der Ahlener Firma Karl Krüger vor, die die Sammlerobjekte auf den Markt bringt.

„Ein Töttken passt auch“, gibt Jörg Hakenesch von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) zu bedenken und spielt damit indirekt auf den „Pöttkes- und Töttkenmarkt“ an, bei dem der Topf erstmals in den Verkauf geht. Der Preis beträgt in diesem Jahr 8,95 Euro. Reservierungen werden vorher schon entgegengenommen, unter anderem in den Fachgeschäften Betten Gahrmann, Lederwaren Dahlhaus, Herrenmode Lieftüchter und im Porzellanhaus Ostermann.

Und auch wenn das Pöttken wieder in einer Auflage von 1200 Stück aufgelegt wurde, sollten sich Interessenten nicht zu lange Zeit lassen. Schließlich hat die Vergangenheit gezeigt, dass diese Menge ziemlich schnell vergriffen ist. Übrigens nicht nur, weil es viele Sammler gibt, sondern auch weil sich das Souvenir gut als Mitbringsel eignet. „Es gibt Kunden, die schicken das Pöttken bis nach Kanada“, erzählt Josef Oster mann nicht ohne Stolz.

Ein Töttken geht auch.

Josef Ostermann
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