Mit Firma Haworth handelseinig
SKS GbR kauft „Comforto“-Bau

Ahlen -

Mit dem US-Konzern Haworth ist sich die SKS Verwaltungs- und Grundstücks-GbR seit wenigen Tagen handelseinig: Der „Comforto“-Komplex zwischen Lindweg und Von-Achenbach-Straße fällt zurück in Ahlener Hände.

Donnerstag, 06.09.2018, 10:18 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.09.2018, 06:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 06.09.2018, 10:18 Uhr
Büros auf vier Etagen, dazu 10 500 Quadratmeter Hallenfläche, neun Lkw-Rampen und ein Hochregallager umfasst der ehemalige „Comforto“-Standort des Sitzmöbelherstellers Haworth.
Büros auf vier Etagen, dazu 10 500 Quadratmeter Hallenfläche, neun Lkw-Rampen und ein Hochregallager umfasst der ehemalige „Comforto“-Standort des Sitzmöbelherstellers Haworth. Foto: Christian Wolff

Der Kaufvertrag ist geschlossen, die Schlüssel sind übergeben: Die SKS Verwaltungs- und Grundstücks-GbR übernimmt den „Comforto“-Komplex zwischen Lindweg und Von-Achenbach-Straße vom bisherigen Eigentümer Haworth.

Mit Dietmar Kupfernagel und Veit Scholdra, die neben gut vernetzten Partnern als operative Akteure hinter SKS stehen, kommt das 15 000 Quadratmeter große Gelände wieder in Ahlener Hände. Die Büroflächen, die sich über vier Etagen mit jeweils eigenen Sanitär- und Küchenräumen erstrecken, sind noch immer auf dem neusten Stand, verfügen über Klima- und Sonnenschutzanlagen. Tagungssaal sowie Wasch- und Duschräume sind ebenfalls inklusive.

„Comforto“-Werk in neuen Händen

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  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff
  • Im Jahr 2015 wurde hier der letzte Bürostuhl produziert. Foto: Christian Wolff

Den Löwenanteil der Gebäudeteile bilden die 10 500 Quadratmeter Hallenfläche mit neun Lkw-Rampen und einem imposanten Hochregallager mit 5000 Paletten, die jeweils zwei bis vier Tonnen Gewicht tragen können. „Hier ist mächtig Potenzial für ganz verschiedene Nutzungen“, ist Kupfernagel überzeugt, der seine Erfahrungen als Immobilienfachmann voll in das Projekt einfließen lässt. Auch als Produktionsstandort sei der Komplex weiterhin eine Option.

„Wir wollen das Ganze schrittweise wieder mit Leben erfüllen“, sagt Veit Scholdra beim Ortstermin mit der „Ahlener Zeitung“. Der Standort solle nicht vermarktet und weiterverkauft werden. „Er wird in unseren Händen bleiben, aber wir bieten es ab sofort allen Interessenten an.“ Da sich in der Wersestadt schnell herumgesprochen habe, wer hinter dem künftigen Eigentümer stehen, seien erste Gespräche dazu bereits im Gange.

Als großen Pluspunkt wertet Veit Scholdra den Zuschnitt der Gebäudeteile, die sowohl separat vermietbar und problemlos unterteilbar als auch in Gänze zu vergeben seien. „Je nachdem, was der Interessent benötigt.“

Dietmar Kupfernagel (l.) und Veit Scholdra sind die operativen Akteure hinter der SKS GbR.

Dietmar Kupfernagel (l.) und Veit Scholdra sind die operativen Akteure hinter der SKS GbR. Foto: Christian Wolff

Der Haworth-Konzern mit Stammsitz in den USA hatte im Jahr 2014 unter Hinweis auf hohe Verluste die phasenweise Schließung des Standortes Ahlen verkündet – bedingt durch fehlende Aufträge und mangelnde Expansionsmöglichkeiten. Mit dem Ende der Stuhlherstellung verlor der Produktionsstandort der Marke „Comforto“ rund 250 Arbeitsplätze.

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