„Tag des offenen Denkmals“ in Ahlen
Trafostation in neuem Glanz

Ahlen -

Wer einmal eine historische Trafostation besichtigen oder ein Wanddekor aus dem Jahr 1925 bewundern wollte, war am Sonntag auf dem richtigen Weg. Viele Ahlener nutzten den „Tag des offenen Denkmals“ zum Ausflug in die lokale (Bau-)Geschichte.

Montag, 10.09.2018, 08:16 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 07:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 10.09.2018, 08:16 Uhr
Volles Haus – oder besser gesagt: volle Trafostation. Das alte Häuschen am Kreisverkehr gegenüber der Friedrich-Ebert-Halle war beim „Tag des offenen Denkmals“ ein Fixpunkt. Die „Stadtbildmacher“ hatten hierbei auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.
Volles Haus – oder besser gesagt: volle Trafostation. Das alte Häuschen am Kreisverkehr gegenüber der Friedrich-Ebert-Halle war beim „Tag des offenen Denkmals“ ein Fixpunkt. Die „Stadtbildmacher“ hatten hierbei auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Foto: Martin Feldhaus

Unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“ öffneten bundesweit rund 8000 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten ihre Türen für Kultur- und Geschichtsfans. In der ehemaligen Püttstadt Ahlen ging‘s natürlich unweigerlich zur Zeche Westfalen, wo das Grubenwehr-Museum seine Pforten geöffnet hatte. Wie hat der Arbeitsalltag Untertage einmal ausgesehen? Bei den Führungen, die Manni Gall vom Bergbautraditionsverein anbot, durfte natürlich auch die eine oder andere Anekdote nicht fehlen. Wer hoch hinaus wollte, konnte gemeinsam mit Werner Danzer vom Förderverein Fördertürme auf eben jene steigen. Als Zuschauermagnet entpuppte sich zudem die Fotoausstellung „Industriekultur“ der Fotogruppe „Kontrast“, die in der Maschinenzentrale zu besichtigen war.

Tag des offenen Denkmals 2018

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  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus
  • Auf großen Besucheransturm stießen die einzelnen Anlaufpunkte beim „Tag des offenen Denkmals“. Foto: Martin Feldhaus

Auf ganz große Resonanz stieß nicht zuletzt die Möglichkeit, das restaurierte Treppenhaus des ehemaligen Emaillierwerk-Leiters Johannes Tovar zu besichtigen. Hier sorgte die noch vorhandene Menge an Originalsubstanz für viele staunende Gesichter. Die gab es nicht minder an der ehemaligen Trafostation am Kreisverkehr Im Pattenmeicheln, wo der Verein „Ahlener Stadtbildmacher“ über die Geschichte der Station informierte. Doch wie kann man eine solche Trafostation eigentlich in der heutigen Zeit nutzen? „Wir haben schon viele Ideen“, sagte Vorsitzende Silke Büscher-Wagner, zeigte sich aber auch offen für neuen „Input“.

Wer alle Stationen beim Denkmaltag mitmachen wollte, hatte die Möglichkeit, eine Radtour mit der Ahlener Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) unter der Leitung von Michael Scherf mitzumachen. Eine Option, die bei bestem Wetter viele Geschichtsinteressierte zogen.  

Wir haben schon viele Ideen.

Silke Büscher-Wagner
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