Stadthalle präsentiert neues Programm
Einzugsgebiet reicht über Ahlen hinaus

Ahlen -

220 Veranstaltungen im Jahr mit rund 50 000 Besuchern – diese Zahlen belegen nach Ansicht von Andreas Bockholt, welche Bedeutung die Stadthalle für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Ahlen und darüber hinaus hat. Nirgendwo sonst im Kreis könne man so viele Bühnenstars live erleben und Feste in großem Rahmen feiern, sagt der Geschäftsführer.

Freitag, 14.09.2018, 09:28 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.09.2018, 20:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 14.09.2018, 09:28 Uhr
Das Programm für die Spielzeit 2018/19 stellte Stadthallen-Geschäftsführer Andreas Bockholt mit seiner Mitarbeiterin Anja Fredrich vor, die die Vorverkaufsstelle leitet.
Das Programm für die Spielzeit 2018/19 stellte Stadthallen-Geschäftsführer Andreas Bockholt mit seiner Mitarbeiterin Anja Fredrich vor, die die Vorverkaufsstelle leitet. Foto: Peter Harke

Schlagerstars wie Stefan Mross oder die „Amigos“, Kabarettisten und Comedi­ans wie Christian Ehring oder Bernd Stelter, renommierte Orchester und Musiker wie die Neue Philharmonie Westfalen oder Götz Alsmann – sie alle und noch viele weitere Künstler werden in der kommenden Spielzeit 2018/19 in der Stadthalle Ahlen ihre Visitenkarte abgeben. Keine andere Veranstaltungsstätte im Dreieck zwischen Hamm, Münster und Gütersloh wartet mit einem so umfangreichen und vielseitigen Programm auf. Entsprechend reicht das Einzugsgebiet der Halle weit über Ahlen hinaus. „Rund 85 Prozent unserer Besucher kommen aus dem gesamten Kreis Warendorf“, berichtete Stadthallen-Geschäftsführer An­dreas Bockholt gestern bei ei­­nem Pressegespräch anlässlich des Vorverkaufsstarts für die neue Saison.

Wir verfügen ja nicht nur über den großen Saal.

Andreas Bockholt

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die „Rathausfrage“ und das damit eng verknüpfte weitere Schicksal der Stadthalle war es Bockholt wichtig, auf die Bedeutung des Hauses für das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Ahlen und der Region hinzuweisen. „Wir verfügen ja nicht nur über den großen Saal“, betonte der Geschäftsführer. Neben dem Bühnenprogramm biete die Halle buchstäblich viel Raum und Möglichkeiten für verschiedenste Nutzungen, von der privaten Geburtstagsfeier über das Betriebsfest oder die Karnevalsgala bis zum Schützenball. Bockholt: „Etwa 220-mal im Jahr öffnet die Stadthalle ihre Türen und begrüßt rund 50 000 Besucher.“ Die 25 000 Restaurantgäste, die das Mittagstischangebot in Anspruch nehmen, noch nicht eingerechnet.

Ob er sich für „seine“ Halle eher eine gründliche Sanierung (Plan A) wünscht oder einen kompletten Neubau (Plan B), ließ An­dreas Bockholt offen. „Erst, wenn die Frage des Denkmalschutzes geklärt ist, wissen wir, welche Variante zum Tragen kommt.“ Von daher sei zunächst weiter „Abwarten angesagt“. Er hoffe nur, „dass solange auch die Politik noch etwas Ruhe bewahrt.“ (Weiterer Bericht folgt.)

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