Ahlens City rappelvoll
Dieses Volksfest ist einmalig

Ahlen -

So voll war die Ahlener Innenstadt schon lange nicht mehr. Der Pöttkes- und Töttkenmarkt erwies sich auch im 42. Jahr als Anziehungsmagnet. Spitzenreiter: der verkaufsoffene Sonntag.

Sonntag, 16.09.2018, 18:48 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 17:51 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 18:48 Uhr
Kein Durchkommen mehr. die Ahlener Innenstadt am Sonntagnachmittag.
Kein Durchkommen mehr. die Ahlener Innenstadt am Sonntagnachmittag. Foto: Ulrich Gösmann

Auch im 42. Jahr hat der Pöttkes- und Töttkenmarkt nichts an seiner Anziehungskraft verloren. Tausende strömten am Wochenende in die Fußgängerzone. Besonders groß war der Andrang am verkaufsoffenen Sonntagnachmittag. Bei herrlichem Sonnenschein gab es kaum noch ein Durchkommen. Das hatte bereits Bürgermeister Dr. Alexander Berger bei der offiziellen Eröffnung am Samstagmorgen erwartet.

Das Blasorchester Dolberg stimmte auf die Eröffnung ein, bei der Berger meinte: „Wir haben wieder alles auf die Beine gestellt.“ Man habe ein „herausragendes Programm“ zusammengestellt. Der Bürgermeister war sich daher sicher: „Ahlen – die spannendste Stadt im Kreis.“ Sein Dank galt dem Team der Wirtschaftsförderung. Aber auch auf die Bombenentschärfung am Vortag ging er ein. Hier habe sich ein gutes Zusammenwirken aller Einsatzkräfte gezeigt und diese seien „heute schon wieder an Bord“.

Beliebtes Mitbringsel: das Pöttken. Diesmal besonders klein – und fein.

Beliebtes Mitbringsel: das Pöttken. Diesmal besonders klein – und fein. Foto: Ulrich Gösmann

Alexander Berger machte auch auf die „Ahlen App“ aufmerksam. Es gebe einen Fotowettbewerb zum Pöttkesmarkt. Er forderte auf, Aufnahmen vom Markt an die App zu senden. Für das schönste Foto werde es einen Einkaufsgutschein in Höhe von 100 Euro geben. „Ahlen zeigt sich wieder von seiner besten Seite“, war sich der Bürgermeister sicher.

Verkaufsoffener Sonntag. Mal schnell rein und...

Verkaufsoffener Sonntag. Mal schnell rein und... Foto: Reinhard Baldauf

Sogar Landrat Dr. Olaf Gericke meinte: „Dieses Volksfest ist einmalig.“ Er ergänzte aber: „Alle Orte im Kreis haben etwas Besonderes und Eigenes.“ Zu den vielen Baustellen erklärte der Landrat: „Ahlen wird noch schöner.“ Nach Aufforderung von WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch gab es doch noch einige Zeilen vom Landrat in Versform. Hakenesch dankte schließlich seinem Team sowie dem Stadtmarketingverein „Pro Ahlen“. Dann ging es auf den traditionellen Rundgang. Am Stand der Städtepartnerschaft gab es wieder eine Torte. Aber dieses Mal eine mammutverzierte Torte. In diesem Jahr ist die Rübchenernte ausgefallen, erklärten die Gäste aus der Partnerstadt Teltow. Die umherstehenden Besucher wurden alle mit einem Stück Torte versorgt, die Bürgermeister und Landrat gemeinsam angeschnitten hatten.

42. Ahlener Pöttkesmarkt

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  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
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  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
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  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
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  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf
  • Impressionen vom Pöttkesmarkt 2018 Foto: Reinhard Baldauf

Gleich daneben war der Landfrauenmarkt. Hier wurden wieder viele Leckereien angeboten.

Nicht fehlen durfte der Heimatverein Welver mit seinem alten Handwerk vom Seildrehen bis zum Klöppeln. Insgesamt 170 Stände bot der Pöttkes- und Töttkenmarkt. Von der Verbraucherzentrale mit der Energieberatung bis zur Stadt Ahlen und dem ACC sowie dem Förderverein des Kindergartens St. Marien waren nicht nur Händler vertreten. Plüschtiere für die Mikrowelle waren diesmal etwas Neues. „Die werden warm, wie Körnerkissen“, wurde der Sinn erklärt.

Einfach mal gucken...

Einfach mal gucken... Foto: Reinhard Baldauf

Fester Bestandteil ist der Kinderflohmarkt, der aber deutlich weniger bestückt war als früher. Am Samstagnachmittag ließ die Frequenz in der Fußgängerzone sichtbar nach. „Das ist so, seitdem wir zwei Tage machen. Der große Andrang kommt am Sonntagnachmittag“, erklärte Josef Ostermann, der das Pöttken – ein kleiner Topf mit Deckel – ausgesucht hatte. Und in der Tat, ab Sonntagmittag wurde es immer voller.

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