Städtisches Gymnasium
Schüler sollen iPads nutzen

Ahlen -

Das Städtische Gymnasium bewirbt sich für das Projekt „Talentschule“.

Dienstag, 02.10.2018, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 02.10.2018, 14:00 Uhr
Auch als Schule mit kulturellem Profil will sich das Städtische Gymnasium am Donnerstag beim Besuch von Schulministerin Yvonne Gebauer vorstellen.
Auch als Schule mit kulturellem Profil will sich das Städtische Gymnasium am Donnerstag beim Besuch von Schulministerin Yvonne Gebauer vorstellen. Foto: Dierk Hartleb

Das Städtische Gymnasium schickt sich an, eine von 60 Talentschulen im Land zu werden. Zumindest soll ein entsprechender Antrag an das Land bis zum 7. Dezember auf den Weg gebracht werden. Die Ahlener Schulverwaltung, Bürgermeister und Regierungspräsident haben bereits grundsätzliche Unterstützung zugesagt.

Bei einem bevorstehenden Besuch von Schulministerin Yvonne Gebauer am kommenden Donnerstag will sich das Gymnasium als Schule der Vielfalt präsentieren. Dazu haben Lehrer und Schüler ein umfangreiches Programm vorbereitet, wie Schulleiter Meinolf Thiemann am Montagnachmittag erklärte.

Nach der offiziellen Begrüßung in der Schulaula durch den Bürgermeister, die Schulleitung und Schülerschaft erwartet die Ministerin eine umfangreiche Ausstellung mit zahlreichen Stationen zu verschiedenen Themen wie „Weltethos“, „Schule ohne Rassismus“ sowie mit Arbeiten des Evonik-Kunstpreises aus dem Jahr 2016.

„Es geht uns bei der Bewerbung nicht um ein weiteres Zertifikat“, unterstrich Thiemann im Gespräch. Mit einem Anteil von fast 50 Prozent Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund sei man sehr zuversichtlich, so Thiemann, die an den Schulversuch geknüpften Bedingungen zu erfüllen. Bei den zur Auswahl stehenden Schwerpunkten bei der Profilbildung habe man sich für den naturwissenschaftlichen MINT-Bereich entschieden. Dazu will die Schule im kommenden Schuljahr die Anfangsklasse mit iPads ausstatten. Die sollen dann im Unterricht eingesetzt werden, wobei der jeweilige Lehrer immer nur die jeweilige Unterrichts-App freischaltet. Der entsprechende Server soll im zweiten Neubauabschnitt untergebracht werden.

Noch nicht endgültig abgestimmt ist die Maßgabe, dass die Tablets durch eine gewisse Quersubventionierung Eigentum der Schüler respektive Eltern sein sollen. „Die Codierung gilt nur für die Dauer des Unterrichts“, führte Meinolf Thiemann weiter aus. Man hoffe, dass die iPads zumindest bis zum Eintritt in die Oberstufe (Qualifizierungsphase) hielten. „Wir setzen für die Zukunft auf Digitalisierung“, betonte Thiemann abschließend.

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