Kirchenmusikerin Inge Bornemann
Ein wehmütiger Abschied

Vorhelm -

Abschied von Inge Bornemann. 18 Jahre lang leitete Inge Bornemann den kirchenmusikalischen Dienst in den beiden Gemeindeteilen Sendenhorst und Vorhelm.

Donnerstag, 04.10.2018, 11:08 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.10.2018, 11:08 Uhr
Inge Bornemann (l.) mit Pfarrschaft und Mitgliedern des Presbyterium: Jutta Fliß, Detlef Ommen, Pfarrer Manfred Böning, Inge Bornemann, Pfarrerin Ute Böning und Hannelore Rehsöft.
Inge Bornemann (l.) mit Pfarrschaft und Mitgliedern des Presbyterium: Jutta Fliß, Detlef Ommen, Pfarrer Manfred Böning, Inge Bornemann, Pfarrerin Ute Böning und Hannelore Rehsöft.

In einem feierlichen Gottesdienst verabschiedeten Pfarrer Manfred Böning sowie Mitglieder des Presbyteriums die langjährige Kirchenmusikerin Inge Bornemann in den Ruhestand.

18 Jahre lang leitete Inge Bornemann den kirchenmusikalischen Dienst in beiden Gemeindeteilen, Sendenhorst und Vorhelm. Sie versah die sonntäglichen Orgeldienste, leitete bis 2006 den Kirchenchor sowie anschließend regelmäßige Chorprojekte. Auch Konzerte, Seniorenfeiern, Singabende der Fördervereine und Feste der Gemeinde gestaltete sie musikalisch. Dabei fand die Musikerin, die vier Jahre lang in Enschede Kirchenmusik studierte, besonders große Anerkennung für ihr anspruchsvolles Orgelspiel. Zu ihren Lieblingschorälen zählt Bornemann „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, was natürlich auch in diesem Festgottesdienst erklang.

Es war ihr darüber hinaus ein besonders Anliegen, den Gemeindegesang in den Gottesdiensten zu fördern. „Das Evangelische Gesangbuch, das 1996 eingeführt wurde, bietet einen wunderbaren Fundus an gehaltvollen und schönen Liedern“, beschreibt Inge Bornemann ihre Motivation.

An der Verabschiedung, die musikalisch auch von dem Flötenensemble „Adelore“ gestaltet wurde, nahmen neben Pfarrschaft, Presbyterium, Vertretungen der Fördervereine und Gemeindegliedern auch musikalische Wegbegleiter der Ruheständlerin teil. So gab es auch nach dem Gottesdienst bei einem Empfang viele wehmütige Abschiedsworte. „Sie werden uns fehlen“, fasste Pfarrer Manfred Böning die Stimmung zusammen und schloss mit Dank sowie guten Wünschen für den wohlverdienten Ruhestand.

Zukünftig wird der Orgeldienst vertretungsweise von Hendrik Stahl aus Drensteinfurt übernommen.

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