„Geisthövel 2.0“
Update für die Traditionsgaststätte

Ahlen -

„Wir machen das aus Loyalität zu diesem Haus“, sagt Kati Rogalla. Aus voller Seele kommen diese Worte, als sie am Donnerstag gemeinsam mit ihrem Mann Hartmut das Konzept für die Traditionsgaststätte Geisthövel vorstellt.

Donnerstag, 04.10.2018, 17:44 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.10.2018, 16:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 04.10.2018, 17:44 Uhr
Laden in Kürze ein ins „Geisthövel 2.0“: Fritz Heitkamm, Kati Rogalla, Alexandra Gwosdz, Annette Skripietz, Fadila Zahirovc-Bajric und Hartmut Rogalla (v.l.).
Laden in Kürze ein ins „Geisthövel 2.0“: Fritz Heitkamm, Kati Rogalla, Alexandra Gwosdz, Annette Skripietz, Fadila Zahirovc-Bajric und Hartmut Rogalla (v.l.). Foto: Sabine Tegeler

Update für eine Traditionsgaststätte: Aus dem Geisthövel wird das „Geisthövel 2.0. Dementsprechend gilt für das Haus das, was auch neue Betriebssysteme ausmacht: Die „User“ werden mit Neuerungen überrascht.

Eine der größten Überraschungen: Im Gastraum sollen Trauungen möglich werden. „Wir wollen ein Standesamt bekommen“, sagt Eigentümer Hartmut Rogalla . Ob das wirklich klappt, wisse er allerdings noch nicht: „Da muss die Stadtverwaltung noch mitspielen.“

Gefeiert werden können Hochzeiten demnächst auf jeden Fall im „Geisthövel 2.0“ – im großen, mittleren und im kleinen Rahmen. Das Raumkonzept ist nämlich variabel.

Bis zur geplanten Eröffnung am 15. November haben Hartmut Rogalla und seine Frau Kati aber noch einiges vor. Die alte Theke direkt im Eingangsbereich kommt weg, es entsteht ein Bistrobereich, in dem es Kleinigkeiten auf die Hand zu einem Glas Wein, Bier oder anderen Getränken gibt.

Im Restaurantraum mit 22 Plätzen werden in Zukunft von einer kleinen, aber abwechslungsreichen Karte regionale und saisonale Speisen angeboten. Mit dem Schwerpunkt auf westfälische Küche: „Es darf auch mal deftig sein“, schmunzelt Kati Rogalla, die mit Fadila „Fady“ Zahirovc-Bajric eine Köchin gefunden hat, die über viel Erfahrung verfügt und neben dem Westfälischen auch internationale Schmankerl auf den Teller bringt.

Auch die Servicekräfte seien vom Fach, betont Kati Rogalla: „Wir haben uns um gutes, verlässliches Personal bemüht.“

Wiederbelebt werden soll das Kaminzimmer: „Das ist ja doch sehr dunkel“, will Hartmut Rogalla mit einem neuen Lichtkonzept den kleinen Raum zu einem gemütlichen „Stammtischzimmer“ machen.

Im hinteren Teil des Gastraums stehen demnächst hochwertige Spirituosen im Mittelpunkt: Die sogenannte „Destille“ wird mit Regalen bestückt, in denen Hochprozentiges auf Verkostung und Verkauf wartet. „Da können wir mal ein Whiskey- oder Rum-Tasting anbieten“, kündigt Hartmut Rogalla an: „Hier ist eine gewisse Geselligkeit angesagt. Und das Genießen steht im Vordergrund.“

Der besondere Dank der Eheleute Rogalla gilt Fritz Heitkamm, der ihnen bei der Ideenfindung und in der Planungsphase immer mit Rat und Tat zur Seite stand.

Die Öffnungszeiten des neuen „Geisthövel 2.0“ sind von donnerstags bis samstags jeweils von 18 bis 23 Uhr. An allen anderen Tagen kann die Gastronomie gemietet werden, sei es für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenfeiern oder andere Festlichkeiten.

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