Rauchgas in der Wohnung
CO-Messgeräte schlagen Alarm

Ahlen -

Rauchgasentwicklung in einer Wohnung in der Ahlener Kolonie. Schuld daran: das Wetter. Eine Frau hatte am Donnerstagabend über Unwohlsein geklagt, ohne zu wissen, warum. Der Rettungsdienst rückte aus – und wurde überrascht.

Freitag, 12.10.2018, 12:02 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 09:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 12:02 Uhr
Symbolbild 
Symbolbild  Foto: Michael Baar

Als die Einsatzkräfte in der Humboldstraße eintrafen und die Wohnung begehen wollen, schlugen die mitgeführten CO-Messgeräte Alarm. Seit mehreren Jahren seien an den Taschen des Rettungsdienstes CO-Warnmelder angebracht, da dieses gefährliche Gas nicht von den Sinnesorganen des Menschen erfasst werde, heißt es in einer Pressemitteilung der Hauptwache. Daraufhin sei Verstärkung angefordert worden. Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und eine Drehleiter rückten aus.

Die Feuerwehr in der Humboldstraße.

Die Feuerwehr in der Humboldstraße. Foto: Reinhard Baldauf

Ein Trupp mit Pressluftatmer und Messgerät wurde eingesetzt,um die Wohnung zu lüften. Dazu wurde ein Hochleistungslüfter benutzt. Ein zur Einsatzstelle bestellter Schornsteinfegermeister stellte fest, dass der Kamin nicht richtig zog. Dies aufgrund der aktuellen Witterung. Der Kaminkopf sei ganztägig durch die Sonne aufgewärmt worden. Dadurch sei es zu keinem gravierenden Temperaturunterschied gekommen. Die Folge: Abgase wurden zum Teil zurückgedrückt. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach einer Stunde war der Feuerwehreinsatz beendet.

Hochleistungslüfter im Einsatz.

Hochleistungslüfter im Einsatz. Foto: Reinhard Baldauf

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