AG Ahlener Schützenvereine
Mehr Security beim Schützenfest

Ahlen -

Die AG Ahlener Schützenvereine sieht höhere Sicherheitsanforderungen an ihre Schützenfeste gestellt.

Freitag, 12.10.2018, 17:46 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 16:38 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 17:46 Uhr
Das Stadtpokalschießen wird im kommenden Jahr in Tönnishäuschen stattfinden. Das gaben (v.l.) der 2. Vorsitzende der AG, Egon Lohoff, der 1. Vorsitzende der St.-Antonius-Schützenbruderschaft, Heinrich Wördemann, der 1. Vorsitzende der AG, Dr. Andreas Kirst, und Schriftführer Reiner Eifler bekannt.
Das Stadtpokalschießen wird im kommenden Jahr in Tönnishäuschen stattfinden. Das gaben (v.l.) der 2. Vorsitzende der AG, Egon Lohoff, der 1. Vorsitzende der St.-Antonius-Schützenbruderschaft, Heinrich Wördemann, der 1. Vorsitzende der AG, Dr. Andreas Kirst, und Schriftführer Reiner Eifler bekannt.

Auf das aktuelle und das kommende Jahr blickten am Donnerstagabend die acht Ahlener Schützenvereine im Gasthaus Quante. Die Bekanntgabe der Schützenfesttermine für das Jahr 2019 und die Auswertung des diesjährigen Stadtpokalschießens waren zentrale Punkte der Tagesordnung der AG der Ahlener Schützenvereine. Außerdem verkündete der Schriftführer Reiner Eifler seinen Rücktritt.

Der Allgemeine Schützenverein Vorhelm konnte das Stadtpokalschießen in Dolberg auch in diesem Jahr für sich entscheiden, verriet dessen Vorsitzender Hans Droste. Bei der Versammlung der AG im Frühjahr 2018 wünschten sich einige Teilnehmer neue Regeln für das Schießen, um auch passiven Schützen eine faire Chance zu geben. So entschied man sich, keine Schusswesten zuzulassen sowie aktive und passive Schützen in eigene Kategorien aufzuteilen. Diese Neuerungen stießen auf viel Zuspruch. Zudem wurde für das nächste Pokalschießen einstimmig entschieden, dass auch eine Anmeldung von Einzelschützen über die Vereine möglich sein wird, ohne dass sich Mannschaften registrieren müssen. Hans Droste begrüßte die Änderungen: „Alles, was das Stadtpokalschießen attraktiver macht, ist eine gute Idee.“ Die Preisverleihung soll am Totensonntag, 25. November, um 11 Uhr im „Gasthof zur Post“ in Dolberg stattfinden. Gastgeber für das Stadtpokalschießen im Jahr 2019 wird die St. Antonius-Schützenbruderschaft in Tönnishäuschen.

...allerdings sind in diesem Jahr unsere Sicherheitsleute regelrecht von den Scharen, die mit dem Bus in Tönnishäuschen ankamen, überrannt worden.

Egon Lohoff

In den Jahresberichten der Schützen stieß vor allem das Thema Sicherheit auf gemeinsames Interesse. Externe Sicherheitsdienste sorgen bei den Volksfesten für die nötige Sicherheit. In den vergangenen Jahren mussten die Vereine feststellen, dass insbesondere stark alkoholisierte Jugendliche oft ein Problem darstellen. Man habe den Eindruck, dass vor allem durch die Informationen und den Austausch in sozialen Medien der Besuch von Jugendlichen stark zunehme auf den Festen. „Leider schadet das der Kultur der Schützenvereine. Dass ein friedliches Fest mit jungen Menschen möglich ist, zeigen allerdings unsere 90 Avantgardisten“, erklärte Hans Droste. Die Gastronomie auf den Festen würde unter den jungen Besuchern, die sich bereits vor der Veranstaltung mit mitgebrachtem Alkohol betrinken, leiden. In Tönnishäuschen sieht man sich für das kommende Jahr gezwungen, mehr Security zu engagieren. „Wir haben bisher kein Problem mit Schlägereien oder Ähnlichem gehabt, allerdings sind in diesem Jahr unsere Sicherheitsleute regelrecht von den Scharen, die mit dem Bus in Tönnishäuschen ankamen, überrannt worden“, erklärte der zweite Vorsitzende der AG, Egon Lohoff.

AG-Schriftführer Reiner Eifler verkündete nach neun Jahren seinen Rücktritt. Er wünscht sich für die kommende Saison einen Nachfolger. Andreas Kirst rief die Vereine dazu auf, Ausschau nach einem würdigen Nachfolger zu halten. Er bedankte sich bei Eifler für die vielen Jahre der guten Zusammenarbeit.

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