Schalke-Clubs auf der „Zeche Westfalen“
Perfekte Pütt-Party: 400 Fans königsblau

Ahlen -

Auf Schalke? Auf Pütt! 400 Fans feierten auf der Ahlener „Zeche Westfalen“ ihre Königsblauen – lang durch die Nacht.

Dienstag, 16.10.2018, 12:10 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 15.10.2018, 11:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 16.10.2018, 12:10 Uhr
Unübersehbar. Echte Hardcore-Fans – aus Oberaden: Oliver und Rainer (v. l.) wurden für ihre „Fan-Kluft“ schon prämiert.
Unübersehbar. Echte Hardcore-Fans – aus Oberaden: Oliver und Rainer (v. l.) wurden für ihre „Fan-Kluft“ schon prämiert. Foto: Ralf Steinhorst

„Blau und Weiß, wie lieb ich dich – Blau und Weiß ist unsere Fußballgarnitur!“. Die Schalke-Trikots mussten am Samstagabend trotz Länderspielpause nicht im Schrank liegen bleiben, denn über 400 Fans von Königsblau feierten in der Lohnhalle der „Zeche Westfalen“ ihre „Blau-Weiße Nacht“. Mit dabei waren Eurofighter und Ex-Spieler Martin Max sowie Maskottchen „Erwin“.

Der Ahlener Fanclub „Blau Weißer Mammut“ hatte es geschafft, die jährlich stattfindende „Blau-Weiße Nacht“ im Bezirk 2, der bis ins Sauerland reicht, zum ersten Mal in die Wersestadt zu holen. Schon vor drei Jahren hatten sich die „Blau Weißen Mammuts“ um die Ausrichtung beworben. „Das ist einer der größten Schalker Fanclubbezirke“ erklärte Benedikt Miketta, dem 51 Fanclubs zugeordnet sind, von denen 37 in die Lohnhalle kamen und alle ihre Fanclubbanner mitgebracht hatten.

Blau-Weiße Nacht auf „Westfalen“

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  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst
  • Schalke-Fanclubs feierten auf der Ahlener Zeche ihre „Blau-Weiße Nacht“. Foto: Ralf Steinhorst

Mit Autos und Bussen waren die Fans angereist, der Fanclub „Wir auf Schalke Beckum“ hatte sogar für 70 Mitglieder drei Planwagen gechartert. Und der Rückweg? Da machte sich Fan Tobias am frühen Abend noch keine großen Gedanken: „Mal sehen – notfalls ist der Werseradweg gut ausgebaut“.

Wenn ich mich so umschaue, setzen die Schalker immer wieder einen drauf.

Thorsten Carow

Für die 119 Mitglieder der „Blau Weißen Mammuts“ war die Ausrichtung eine große Ehre, über 50 packten beim Aufbau mit an. „Schalke 04 auf Kohle geboren – die Location passt“, gab es von Thorsten Carow, dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden ein dickes Lob. Dem schloss sich Eurofighter Martin Max an: „Wenn ich mich so umschaue, setzen die Schalker immer wieder einen drauf“.

Der Aufwand hatte sich gelohnt, der Mammuts-Vorsitzende Peter Ellefred bekannte allerdings: „Ich hatte schon ein paar schlaflose Nächte“. Dass der Verein der Knappen ausgerechnet Martin Max geschickt hatte, freute ihn. Denn der war schon 1997 zur Weihnachtsfeier der Mammuts als Spieler in Ahlen. Ob er sich daran erinnere? „Na klar kenne ich Ahlen, hier war ich schon öfters“, antwortete der Eurofighter prompt.

Ich hatte schon ein paar schlaflose Nächte.

Peter Ellefred

Zwanglos ohne Programm war der Abend, lediglich eine Tombola war mit den Hauptpreisen Fernseher und großer Hissfahne organisiert. Und doch war es für die Knappen ein wichtiges Jahresevent. „Vor lauter blau-weiß sieht man sich beim Spiel in der Nordkurve ja nicht“, maß Markus von den „Eurofightern Herbern-Werne“ dem Treffen eine große Bedeutung zu. Schließlich sei es schöner, mit den Kollegen zu feiern, als allein.

Ein ehemaliger Schalke-Präsident hatte sich übrigens auch unter das Volk gemischt, während Maskottchen „Erwin“ und Martin Max von einem Fotoshooting ins nächste gerieten. „Ich war 1988 für drei Tage Präsident“, wurde Michael Zylka herzlich von Peter Ellefred begrüßt. So genossen die Schalkefans den Abend in der in königsblaues Licht getunkten Lohnhalle bis tief in die Nacht.

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