Der Nachwuchs ist einsatzbereit
Ahlens neue Feuerwehrleute

Ahlen -

Zwölf junge Nachwuchs-Blauröcke sind einsatzbereit. Mit einer Abschlussübung auf dem Gelände der ehemaligen Bodelschwinghschule endete auch ihr Grundausbildungslehrgang.

Dienstag, 16.10.2018, 12:10 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 15.10.2018, 15:10 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 16.10.2018, 12:10 Uhr
Der Grundausbildungslehrgang mit den stellvertretenden Wehrführern Christoph Faust und Peter Strickmann (l.) sowie Lehrgangsleiter Rainer Rottgüter und Stellvertreter Marcel Reifel (r.).
Der Grundausbildungslehrgang mit den stellvertretenden Wehrführern Christoph Faust und Peter Strickmann (l.) sowie Lehrgangsleiter Rainer Rottgüter und Stellvertreter Marcel Reifel (r.). Foto: Rienhard Baldauf

Über Nachwuchsmangel kann sich die Freiwillige Feuerwehr in der Wersestadt noch nicht beklagen. Am Samstagnachmittag endete ein Grundausbildungslehrgang mit 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf dem Hof der Bodelschwinghschule. Sie dürfen jetzt an Brandbekämpfungseinsätzen teilnehmen. Bis dahin war es ein weiter Weg. Der Lehrgang startete am 29. August. Jeder absolvierte 103 Stunden an der Hauptwache, der Kläranlage, der Bodelschwinghschule und der ehemaligen Feuerwehrausbildungsstätte Brockhausen.

Die Abschlussübung mit Einsatzleiter Jens Schüsseler fand am Samstagmittag an der Bodelschwinghschule statt. Dazu waren auch die Familien der Teilnehmer eingeladen. Lehrgangsleiter Brandoberinspektor Rainer Pottgüter begrüßte Gäste und die Familien sowie die beiden stellvertretenden Wehrführer Peter Strickmann und Christoph Faust. „Sie wussten nicht genau, was sie erwartet“, meinte Pottgüter und hielt fest: „Die Zwölf haben eine tolle Leistung gebracht.“ Hier erfuhren die Besucher auch, dass alle den ausführlichen theoretischen Teil bestanden haben.

Vize-Wehrführer Peter Strickmann erklärte den Ablauf der Übung und den Einsatz der Gerätschaft. Dann rückten zwei Fahrzeuge von der Hauptwache zur Bodelschwinghschule aus. Nach den Worten von Peter Strickmann haben die Tanklöschwagen 2000 Liter Wasser an Bord. Der dritte Wagen hielt an der St.-Elisabeth-Kirche an, da sich hier ein Hydrant befindet. Die Feuerwehr ist mit Karten ausgerüstet, auf denen alle Hydranten eingezeichnet sind. So konnten die Löschwasserschläuche direkt zum Schulhof gelegt werden.

Feuerwehrübung Bodelschwinghschule

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  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf
  • Die ehemalige Bodelschwinghschule war Einsatzort einer Feuerwehrübung. Foto: Rienhard Baldauf

Drei Löschangriffe zeigten die Lehrgangsteilnehmer. Mit einer Handleiter wurde auf das Dach gestiegen und mit Wasser gelöscht. Der zweite Löschangriff erfolgte von einem Hubkorb aus. Eine Schaumkanone kam ebenfalls zum Einsatz. Die Ausbilder beobachteten alles ganz genau.

Nach der Übung ging es zur Hauptwache, wo Rainer Pottgüter und Peter Strickmann die Teilnahmebescheinigungen überreichten. Außerdem erhielt jeder einen Funk-meldeempfänger. Peter Strickmann dankte Rainer Pottgüter, der in Sachen Ausbildung ebenfalls auf Landesebene aktiv ist, für dessen Einsatz. Den Teilnehmern gab der stellvertretende Wehrführer mit auf den Weg: „Feuerwehr ist letztlich Teamarbeit. Das heute ist der erste Schritt in einer Feuerwehrlaufbahn.“

Rainer Pottgüter betonte, dass viele Leute bei dem Lehrgang im Hintergrund aktiv waren. Sein Dank galt allen Ausbildern, die viel Freizeit geopfert hätten. Hier waren Jan-Hendrik Bücker, Johannes Ewers, Uwe Geismann, Nadine Helbeck, Stephan Hoer, Volker Isenberg, Alexander Jarosch, Andreas Krätzig, Martina Krätzig, Michael Morisse, Tobias Mödler, Michael Pelz, Marius Roggenkamp, Malte Teckentrup und Ausbildungsleiter Rainer Pottgüter sowie sein Stellvertreter Marcel Reifel aktiv. Dank gab es auch für Gregor Evers und Holger Kühne, die für die Verpflegung gesorgt hatten. Der Dank von Pottgüter galt zudem Lehrgangssprecher Jörn Scheffer und seiner Stellvertreterin Denise Schüsseler mit den Worten: „Ihr habt Top-Arbeit geleistet.“

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