Schützen- und Oktoberfest
Finn Schürenkämper treffsicher unter Narren

Ahlen -

Die Karnevalsgesellschaft „Nett un oerndlik“ wartete in diesen Tagen mit einer Premiere auf: Zum ersten Mal richteten die Narren ein kombiniertes Schützen- und Oktoberfest aus. Die Resonanz war so gut, dass eine Wiederholung ins Visier genommen wird.

Sonntag, 21.10.2018, 16:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.10.2018, 10:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 21.10.2018, 16:28 Uhr
Königin Chiara Schwippe und König Finn Schürenkämper (vorne) mit Königin-Mutter Jenny Schwippe, Ludger Karshüning als Vizepräsident und Opa von Finn sowie Königs-Mutter Melanie Schürenkämper (v.l.).
Königin Chiara Schwippe und König Finn Schürenkämper (vorne) mit Königin-Mutter Jenny Schwippe, Ludger Karshüning als Vizepräsident und Opa von Finn sowie Königs-Mutter Melanie Schürenkämper (v.l.).

Zwischen den Karnevalssessionen gemeinsam fröhlich feiern – das war vor wenigen Tagen das anvisierte Ziel der blau-weißen Karnevalisten auf dem Hof Münsterland. Und so startete die KG „Nett un oerndlik“ ihr erstes Schützen- und Oktoberfest.

Um 15 Uhr begann ein Wettbewerb für Kinder auf einer Elektronik-Dartscheibe. Parallel hierzu hatten bis zu 35 Steppkes viel Spaß beim Schaumkuss-Wett­essen, Kinderschminken, Kerzenausschießen mit Wasserpistolen und Versenken von Nägeln in einen Holzbalken. Der Kampf um die Kinderschützenkette war sehr hart. Schließlich setzte sich Finn Schürenkämper mit 245 Punkten gegen seine starke Verfolgerin Chiara Schwippe, dem Tanzmariechen der KG, die 214 Punkte erreichte, durch. So konnte sich Schürenkämper zum ersten närrischen Kinderschützenkönig krönen lassen. Für ihn war es eine Ehrensache, seine Verfolgerin Chiara zur Schützenkönigin zu nehmen.

Um 17 Uhr startete dann das Schützenfest der Großen auf den von Ludger Karshüning gebauten Vogel mit einer Armbrust. Was zuerst langsam und zögerlich begann – Plauderei bei kühlen Getränken schien wichtiger zu sein –, entwickelte sich dann doch nach kurzer Zeit zu einem sehr intensiven Wettschießen zwischen den blau-weißen Karnevalisten und ihren schwarz-gelben „Funken“-Freunden sowie den grün-weißen Gleichgesinnten aus der KG „Neustadt“. Sie schenkten sich in ernsthafter Freude absolut nichts.

Die Krone, das Zepter und den Apfel erschoss sich ein einziger Schütze: Dietmar Schmidtke. Der rechte Flügel ging an Uli Schumacher, den linken Flügel und den Stoß ergatterte Thomas Kras. Dass alle Insignien – Krone, Zepter, Apfel, Flügel und Stoß – von Vereinsmitgliedern der KG „Nett un Oerndlik“ geholt wurden, war purer Zufall.

Dann, nach dem 241. Schuss, war es soweit: Einem zähen Kampf von fünf Schützen, die alle dasselbe wollten, folgte schließlich Dietmar Schmidtke, der den Rest des Vogels von der Stange holte und stolzer Schützenkönig der KG „Nett un oerndlik“ wurde. Zu seiner Königin erwählte er sich Juliane Hein.

Nun war „richtig Party“ angesagt. Bei kühlem Festbier und alkoholfreien Getränken wurde bis spät in die Nacht ein zünftiges Oktoberfest gefeiert. „Allen gefiel es so gut, dass eine Fortsetzung im nächsten Oktober fest eingeplant ist“, blickte Karl-Heinz „Carlo“ Wilk zum Abschluss ins Jahr 2019.

Allen gefiel es so gut, dass eine Fortsetzung im nächsten Oktober fest eingeplant ist.

Karl-Heinz „Carlo“ Wilk
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