Abbruch der ehemaligen Villa Leifeld
Stil der Zeit noch gut erkennbar

Ahlen -

Martin und Andreas Beck­lönne mit ihren Helfern dürften die wohl die letzten Gäste in der ehemaligen Villa Leifeld sein. Am Freitag haben die Abbrucharbeiten am Westfalendamm begonnen – zunächst am deutlich kleineren Nachbargebäude.

Dienstag, 23.10.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 23.10.2018, 05:00 Uhr
Die beiden Gebäude aus dem Besitz des 2005 verstorbenen Industriellen Theodor F. Leifeld weichen derzeit einer Neubebauung. Das Abbruchunternehmen Theodor Becklönne wurde mit den Arbeiten betraut.
Die beiden Gebäude aus dem Besitz des 2005 verstorbenen Industriellen Theodor F. Leifeld weichen derzeit einer Neubebauung. Das Abbruchunternehmen Theodor Becklönne wurde mit den Arbeiten betraut. Foto: Christian Wolff

Die Gardinen ließen sich per Knopfdruck auf- und zuziehen. „Für damalige Verhältnisse äußerst fortschrittlich und komfortabel“, meint Andreas Becklönne beim letzten Gang durchs Obergeschoss der ehemaligen Leifeld-Villa. Ansonsten macht das Innere einen eher schlichten Eindruck – ganz im Stil der späten 1960er und frühen 1970er Jahre.

Während im Haupthaus, das einst der Industrielle und Kunstmäzen Theodor F. Leifeld († 2005) mit seiner Frau Annelie († 2017) bewohnte, noch der letzte Rest der Einbauten entfernt wird, hat der Bagger beim dazugehörigen Nachbargebäude bereits ganze Arbeit geleistet. „Das kriegen wir heute noch platt“, meint Martin Becklönne. Die Brüder vom gleichnamigen Ahlener Abbruchunternehmen sind mit ihrem Team seit vorigen Freitag auf dem Grundstück am Westfalendamm aktiv.

Die Firma Gosda-Bau plant mehrere Neubauten auf dem Gelände. Vorausgegangen war ein längerer Leerstand. Vor wenigen Monaten haben bereits die Jungschützen des Bürgerschützenvereins mit einer „Abbruchparty“ das nun sichtbare Ende eingeläutet, schließlich war Theodor F. Leifeld viele Jahre nicht nur Vorsitzender des Vereins, sondern auch bekennender Förderer des Schützennachwuchses in Ahlen. Zum Abschied verwandelten sie das leere Schwimmbad im seitlichen Anbau in ein gekacheltes Casino.

„Früher gelangte man vom Wintergarten aus über eine Wendeltreppe in die Baderäume im Keller“, deutet Martin Becklönne auf eine runde Aussparung im Boden. Auch ein Ruheraum mit offenem Kamin für die entspannten Momente nach dem Schwimmen ist im Keller noch sichtbar.

Abriss der Villa Leifeld

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  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
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  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
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  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
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  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
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  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff
  • In den beiden Leifeld-Gebäuden am Westfalendamm hat der Abbruchbagger das Regiment übernommen. Foto: Christian Wolff

Im Garten türmen sich derweil die Einzelteile von Schränken, Wandverkleidungen und Verkabelungen – sorgsam voneinander getrennt. „Bis Ende dieser Woche ist dann auch das Haupthaus weg“, ist Andreas Becklönne überzeugt.

Theodor F. Leifeld hat im Jahr 1993 die Leifeld-Stiftung gegründet und mit bedeutendem Grundbesitz und Finanzvermögen ausgestattet. Sie betreibt seither auch das Kunstmuseum.

Früher gelangte man vom Wintergarten aus über eine Wendeltreppe in die Baderäume.

Martin Becklönne
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