Besuch in der „Villa Regine“
24 Stunden an 365 Tagen für die Kinder da

Ahlen -

Mit den Besonderheiten der Betreuung im Kindergarten „Villa Regine“ beschäftigten sich jetzt Mitglieder der CDU Mitte-Nord und weitere Interessierte. Einrichtungsleiter Ludger Althoff führte sie durchs Gebäude.

Donnerstag, 25.10.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 25.10.2018, 18:00 Uhr
Gemeinsam mit Mitgliedern und interessierten Bürgern besichtigte Karl-Heinz Jonscher (M.) als Vorsitzender der Ortsunion Mitte-Nord den Kindergarten „Vila Regine“, Auf dem Westkamp.
Gemeinsam mit Mitgliedern und interessierten Bürgern besichtigte Karl-Heinz Jonscher (M.) als Vorsitzender der Ortsunion Mitte-Nord den Kindergarten „Vila Regine“, Auf dem Westkamp. Foto: CDU

Der jüngste Kindergarten der Wersestadt – die Villa Regine – stand jetzt auf dem Besuchsplan der CDU Mitte-Nord. Der Leiter der Einrichtung, Ludger Althoff, erläuterte den Mitgliedern der Ortsunion die Besonderheiten, mit denen sich diese von anderen Tageseinrichtungen unterscheidet.

„Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Zeitkonzept“, sagte Althoff. So habe die Villa Regine an bis zu 365 Tagen bis zu 24 Stunden am Tag geöffnet. In drei unterschiedlichen Tarifgruppen von 25, 35 oder 45 Stunden in der Woche werden die Kinder nach Anforderungen- und Bedürfnissen der Eltern betreut. „Die Eltern stellen uns zu Monatsbeginn ihren Dienstplan zur Verfügung, danach richtet sich unsere Personalplanung und unsere Öffnungszeiten“, so der Einrichtungsleiter. Des Weiteren biete das Team des Caritasverbands für das Dekanat Ahlen ein „Rundum-sorglos-Paket“ an – dieses gehe sogar so weit, dass Kinder abends nach Hause und dort in ihr eigenes Bett gebracht werden – einzigartig in Ahlen. In diesem Jahr wurden zehn Neuzugänge aufgenommen.

Doch nicht jeder kann sein Kind in diesem Kindergarten einschreiben. Zur Anmeldung wurde ein Punktesystem entwickelt, das verschiedene Prioritäten abbildet. Geschwisterkinder haben die höchste Punktzahl, gefolgt von berufstätigen Eltern mit Ganztagsbedarf. Weitere Punkte werden vergeben, wenn der Wohnort der Familie im Einzugsgebiet des Kindergartens liegt.

In der Einrichtung können die Kinder sich frei entfalten. Hierzu steht ein kindergartentypisches Gartengelände zur Verfügung, aber auch ein Turnraum sowie eine Malwerkstatt.

„Unser Haus wird dem Namen des Förderprogramms ,Kita plus‘ voll gerecht. Mit den erweiterten Öffnungszeiten profitieren insbesondere berufstätige Eltern ohne feste Arbeitszeiten“, hielt der Ortsunionsvorsitzende Karl-Heinz Jonscher abschließend fest.

Im Dezember 2015 wurde festgelegt, dass in dem früheren Wohnhaus der Familie Winkelmann eine Tageseinrichtung aufgebaut wird. Am 1. August 2016 öffneten sich hier erstmals die Türen. Eine Ferienschließung gibt es in der Villa Regine übrigens nicht.

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