„Ahlen zeigt Flagge“ wirkt nach
Aktionstag geht auf Wanderschaft

Ahlen -

„Ahlen zeigt Flagge“. Jetzt auch in einer Wanderausstellung.

Montag, 05.11.2018, 10:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.11.2018, 15:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 05.11.2018, 10:28 Uhr
Hatice Yesilyaprak, Dietmar Zöller und Elke Kreutzer von Innosozial wollen das Thema Integration mit einer Wanderausstellung in einzelne Institutionen tragen.
Hatice Yesilyaprak, Dietmar Zöller und Elke Kreutzer von Innosozial wollen das Thema Integration mit einer Wanderausstellung in einzelne Institutionen tragen. Foto: Innosozial

Im Juli fand zum zehnten Mal das Fest der Kulturen „Ahlen zeigt Flagge“ auf dem Zechengelände statt. Im Mittelpunkt stand die Leitidee Inklusion unter dem Motto „Gemeinsam verschieden sein“. Damit der Tag auch nachhaltig wirkt, hat Innosozial dazu eine Wanderausstellung entwickelt, die demnächst zu sehen sein wird.

„Es waren auf dem Fest der Kulturen deutlich mehr behinderte Menschen dabei“, schilderte Innosozial-Geschäftsführer Dietmar Zöller seine Eindrücke. Eine Folge war, dass die Besucher Auftritte von behinderten und nichtbehinderten Gruppen erlebten. Schon von vornherein war geplant, aus dem Tag eine Wanderausstellung, die von der „Aktion Mensch“ gefördert wird, zu entwickeln.

Die Grundelemente der Ausstellung bieten Plakate, die zum Nachdenken über das Thema Inklusion anregen sollen. Ein weiteres Zusatzelement ist ein zehnminütiger Film, der wahlweise in der Ausstellung mit eingebunden werden kann. Dieser wurde von „Ahlen TV“ während des Festes der Kulturen produziert und bildet einen Zusammenschnitt des Tages ab. Darin enthalten ist ein Querschnitt der verschiedenen Aktionen vom Bühnenprogramm bis hin zu Interviews mit Besuchern von „Ahlen zeigt Flagge“.

Die für das Fest entwickelte Wandzeitung ist ein weiteres Element, das zusätzlich in die Wanderausstellung, die auf Basis von Plakaten aufgebaut ist, integriert werden kann. Die Wandzeitung gab Äußerungen wieder, auf denen Aussagen zur Inklusion gemacht wurden, denen die Besucher zustimmen konnten oder auch nicht. Parallel dazu wurde ein Umfrageblatt mit gleichem Wortlaut erstellt, das auf der Wanderausstellung ebenfalls eingesetzt werden kann.

„Wir wollen mit der Ausstellung die Botschaften in einzelne Institutionen hereintragen“, betont Elke Kreutzer von Innosozial. Da sich Migrantengruppen erfahrungsgemäß mit dem Thema Integration schwertun, wünschte sich Kreutzer, dass auch diese Gruppen sich bereit erklären, die Ausstellung zu zeigen. Denn lange gab es die Begriffe „Inklusion und Selbsthilfe in türkischer Sprache nicht, wie die Innosozial-Integrationsbeauftragte Hatice Yesilyaprak hinzufügte.

Bis jetzt steht fest, dass die Ausstellung bei Innosozial, beim Deutsch-türkischen Jugend- und Kulturverein, in der Stadtbücherei und im Rathaus gezeigt wird. Termine stehen noch nicht fest. Einzelplakate werden im Bürgerzentrum, der Awo, dem „Cinema“ und im Kommunalen Integrationszentrum zu sehen sein. Besonders Schulen oder Kindergärten sind dazu eingeladen.

Wer die Ausstellung zeigen möchte, kann sich bei Elke Kreutzer unter Telefon 70 99 24 oder per E-Mail unter der Adresse kreutzer@innosozial.de melden.

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