Öffentliche „Danceroom“-Premiere
Kopfstand im Kleiwellenfeld

Ahlen -

Der „Danceroom“ ist im Kleiwellenfeld angekommen. Und wie! Samstag gab‘s den ersten Schautag. Und da standen einige Kopf.

Montag, 05.11.2018, 05:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 05.11.2018, 05:00 Uhr
Einhändig auf der Matte: Michael Klein. Auch beim Breakdance steht die Welt mal auf dem Kopf: Luka Möller zeigt‘s. Während der Vorführung zeigt Breakdancer Michael Klein sogar noch das „Victory“-Zeichen.
Einhändig auf der Matte: Michael Klein. Auch beim Breakdance steht die Welt mal auf dem Kopf: Luka Möller zeigt‘s. Während der Vorführung zeigt Breakdancer Michael Klein sogar noch das „Victory“-Zeichen. Foto: Ralf Steinhorst

Vor zwei Monaten hat sich der Beckumer Verein „Danceroom“ als Tanzschule mit einer Außenstelle auch in Ahlen im Kleiwellenfeld eingerichtet. Inzwischen haben sich die Trainer dort gut eingelebt, da war es am Samstagnachmittag Zeit, sich mit einem „Tag der offenen Tür“ offiziell vorzustellen.

„Wir sind im Streetdance-Bereich unterwegs“, umreißt Simon Schroer-Mrosek das Tätigkeitsfeld der Tanzschule. Er und Denise Engelbert hatten sich angeboten, eine neue Außenstelle von „Danceroom“ in Ahlen zu eröffnen. Denn in der Beckumer Keimzelle hatten sie schon längst erkannt, dass auch in Ahlen Potenzial liegt, erklärt Andreina Luna-Stollmeier: „Viele Ahlener sind zu uns nach Beckum in die Kurse gekommen“.

Ahlens neuer Dancerrom

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  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ahlens neuer Danceroom stellte sich beim TOT vor. Foto: Ralf Steinhorst

Inzwischen sind in der Außenstelle acht Trainer tätig, denen für ihre Kurse zwei Studios zur Verfügung stehen. Dort werden zehn Kursarten vom Basic-Kurs über Contemporary und Ladystyle bis hin zum Tanztheater angeboten.

Am „Tag der offenen Tür“ standen dann aber eher die Tanzstile Breakdance, Hip­Hop und Zumba im Mittelpunkt. Wobei Trainerin Busra Inci ihre Teilnehmer im einstündigen Zumba-Work­shop ganz schön forderte. Schon nach 30 Minuten hatten sich einige zurückgezogen, weil sie ausgepowert waren. Trotzdem ließ sich Trainerin Busra Inci nicht entmutigen: „Es soll Laune machen, um den Alltag vergessen zu können“. Und gut für’s Gehirn obendrein. Die Choreographien müssen die Teilnehmer sich ja auch merken. Zumba biete sich dafür gut an, denn obwohl aus Lateinamerika stammend ist er ein Mix aus allen Bereichen des Tanzes, sogar orientalische Einflüsse in der Musik können da mit einfließen.

Ich habe da auch einige neue Gesichter in den Workshops gesehen.

Denise Engelbert

Draußen hatten inzwischen die Trainer Michael Klein und Luka Möller ihre Matten ausgelegt, sie wollten die Sonnenstrahlen bei blauem Himmel in ihrer Breakdance-Vorführung mitnehmen. „Wir machen hier Freestyle nach Lust und Laune“, passte dann Luka Möllers Beschreibung zum aufgeführten Breakdance auch passend zum Wetter.

Drinnen bereitete sich Trainer Quan Nguyen auf seinen HipHop-Workshop vor. Er werde den Teilnehmern die Tanzrichtung in New-Style näherbringen. Was die jüngere Form des HipHops charakterisiere? „Die Schritte sind detaillierter und kleiner, er ist noch körperbetonter und abgehackter“, beschrieb Quan Nguyen ihn.

Insgesamt zeigte sich das Trainerteam mit dem ersten „Tag der offenen Tür“ zufrieden. „Ich habe da auch einige neue Gesichter in den Workshops gesehen“, resümierte Denise Engelbert. Wer sich weiter informieren möchte, kann sich in Facebook unter „Danceroom“ umschauen.

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