Blutspendedienst verabschiedete Elke Heidrich
Gesicht des DRK im Dorf

Dolberg -

Beim Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Montag im Lambertusdorf nahm Elke Heidrich ihren Abschied. Fast 20 Jahre lang war sie Leiterin des Blutspendebereichs des DRK Ahlen in Dolberg.

Mittwoch, 07.11.2018, 15:04 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.11.2018, 14:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 07.11.2018, 15:04 Uhr
Eine Ära bei den Dolberger Blutspendeterminen endete: Elke Heidrich (5. v. r.) absolvierte nach fast 20 Jahren ihren letzten Dienst als Leiterin. Nachfolgerin wird Bettina Schließer (4. v. r.). Die Verabschiedung nahmen Frank Brokinkel vom DRK-Blutspendedienst West, (r.), DRK-Vorsitzender Ralf Marciniak (2. v. r.) sowie Blutspendedienst-Leiterin Waltraut Nolte (l.) und Geschäftsführer Theo Budt (2. v. l.) vor.
Eine Ära bei den Dolberger Blutspendeterminen endete: Elke Heidrich (5. v. r.) absolvierte nach fast 20 Jahren ihren letzten Dienst als Leiterin. Nachfolgerin wird Bettina Schließer (4. v. r.). Die Verabschiedung nahmen Frank Brokinkel vom DRK-Blutspendedienst West, (r.), DRK-Vorsitzender Ralf Marciniak (2. v. r.) sowie Blutspendedienst-Leiterin Waltraut Nolte (l.) und Geschäftsführer Theo Budt (2. v. l.) vor. Foto: Reinhard Baldauf

Der Vorsitzende des Ahlener DRK-Ortsvereins, Ralf Marciniak, verwies dabei auf eine bevorstehende Ehrung. „Vor fünf Tagen war sie seit 60 Jahren Mitglied im Deutschen Roten Kreuz“, so der Vorsitzende. Am 31. Oktober 1958 war Elke Heinrich als Mädchen dem DRK beigetreten.

Im Büro des Kreisverbands war Elke Heidrich zunächst beruflich tätig. Sie machte aber auch eine Sanitätsausbildung und war über viele Jahre als Erste-Hilfe-Ausbilderin ehrenamtlich tätig, wie auch beim Blutspendebereich, den sie später in Dolberg von Edith Loermann übernahm.

Zusammen mit dem Vorsitzenden Marciniak verabschiedeten auch die Leiterin des DRK-Blutspendediensts Ahlen, Waltraud Nolte, und Geschäftsführer Theo Budt sowie Frank Brokinkel vom Blutspendedienst West die Dolbergerin, die am 1. Mai 1999 ihr Amt übernommen hatte.

„Elke Heidrich ist gewillt, mit Rat und Tat weiter die Blutspendetermine in Dolberg zu unterstützen“, hob Ralf Marciniak hervor. Dabei betonte er die Bedeutung der Blutspenden. „Es ist gut, dass Leute da sind“, so der Vorsitzende, der damit seinen Dank an das gesamte Dolberger Team verband. Er kündigte an, dass Bettina Schlieper die Aufgabe von Elke Heidrich übernehmen wird.

Für den Blutspendedienst West betonte Frank Brokinkel: „Die Zusammenarbeit hat immer gut funktioniert.“ Auch er dankte dem gesamten Dolberger Team. „Wir brauchten uns“, meinte Waltraut Nolte. Geschäftsführer Theo Budt dankte für die gute Zusammenarbeit und erinnerte außerdem daran, dass Elke Heidrich ihn bewegt habe, im Jahr 1961 ins DRK einzutreten. „Nie war Elke Heidrich eine Frau der großen Worte“, sagte sie knapp, aber mit herzlichem Blick: „Ich war völlig überrascht, als Theo mir die Verabschiedung heute mitteilte.“

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