Projekt Werksplanung 2030
Kaldewei reißt gleich dreifach ab

Ahlen -

Badewannenriese Kaldewei lässt an der Beckumer Straße abreißen. Der Gebäude machen Platz für das Projekt Werksplanung 2030.

Freitag, 09.11.2018, 09:18 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 09:18 Uhr
Der Pohlkötter-Leerstand an der Beckumer Straße verschwindet in den nächsten Tagen.
Der Pohlkötter-Leerstand an der Beckumer Straße verschwindet in den nächsten Tagen. Foto: Ulrich Gösmann

Kaldewei-Werksplanung 2030: Im Stadtplanungsausschuss war sie Mitte März trockene Theorie, jetzt wird sie konkret. Der Badewannenriese bestätigte am Donnerstag auf Redaktionsanfrage den zeitnahen Abriss dreier Gebäudeeinheiten. Darunter der markante Pohlkötter-Leerstand.

Mit Details hält sich der Global Player noch bedeckt. Der Informationsfluss zwischen Unternehmen und Stadtverwaltung habe Vorrang. Daher nur so viel: „In den nächsten Tagen“, bestätigte die PR-Abteilung, beginne der Abriss des Pohlkötter-Leerstandes und des benachbarten Wohnhauses. Hinter Bauzäunen läuft dort schon jetzt die Entkernung. Auch auf der gegenüberliegenden Seite wird Platz für Neuentwicklung geschaffen. Vorrang hat das gelbe Altgebäude. Der graue Nachbarkomplex, aus dem Autoteile Brand im Sommer auszog, soll sich zu einem späteren Zeitpunkt verabschieden.

Das alte Wohnhaus neben dem Pohlkötter-Leerstand macht den Anfang. Drinnen wird bereits entkernt.

Das alte Wohnhaus neben dem Pohlkötter-Leerstand macht den Anfang. Drinnen wird bereits entkernt. Foto: Ulrich Gösmann

Mit dem Projekt „Werksplanung 2030“ setzt das Traditionsunternehmen auf die Zukunft am Standort Ahlen. Um den Produktionsstandort erweitern und modernisieren zu können, gaben die politischen Gremien im Frühjahr unter großem Beifall grünes Licht für die Änderung des Bebauungsplans Nr. 38 Werkstraße. Auf zehn Hektar Fläche will sich Kaldewei mittelfristig neu aufstellen. Voluminöse Logistikhallen, wie die an der Bergstraße, sollen nach den seinerzeit skizzierten Plänen im Dreierpack mit einer Höhe von 22 Metern entstehen. Dafür, so informierte die Verwaltung den Fachausschuss, würden alte und nicht mehr zeitgemäße Hallensubstanzen aus der Leifeld-Ära weichen. Mit im Zukunftspaket: die Gebäudeeinheiten an der Beckumer Straße, die jetzt nach und nach verschwinden. Hier sehen die Pläne neue Büroeinheiten vor: auf der grünen Wiese ein Verwaltungsgebäude, an Stelle der Leerstände (Pohlkötter und Wohnhaus) eine Kombination aus vorgelagertem Bürotrakt und rückseitigem Hallenkon­strukt.

Und auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird abgerissen.

Und auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird abgerissen. Foto: Ulrich Gösmann

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