Förderverein Haldenkreuz zufrieden
Kreuzweg kann kommen

Ahlen -

Zwar wurde das Haldenkreuz im Februar dieses Jahr durch das Orkantief „Friederike“ zerstört, dennoch zog der Förderverein Haldenkreuz jetzt eine positive Bilanz der vergangenen Monate.

Freitag, 09.11.2018, 17:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 16:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 17:30 Uhr
Der wiedergewählte Vorstand mit Inge Piskorski, Martina Jotzeit, Jürgen Stemmer und Ursula Erdmann (v. l.) zeigt Fotos vom neuen Haldenkreuz und von einer Stele des neuen Kreuzweges.
Der wiedergewählte Vorstand mit Inge Piskorski, Martina Jotzeit, Jürgen Stemmer und Ursula Erdmann (v. l.) zeigt Fotos vom neuen Haldenkreuz und von einer Stele des neuen Kreuzweges. Foto: Ralf Steinhorst

Im Schwesternhaus St. Josef zeigte sich die Vorsitzende Martina Jotzeit am Donnerstagabend hocherfreut über die neuesten Entwicklungen zur Errichtung eines Kreuzwegs auf die Halde. Bei den Vorstandswahlen wurde sie einstimmig bestätigt.

Beim Rückblick auf die jüngsten Ereignisse gab es zunächst einen Rückschlag in der Arbeit des Fördervereins Haldenkreuz, als das Orkantief „Friederike“ Ende Januar dieses Jahres das Haldenkreuz mit seiner Wucht zerstörte. Doch das Bemühen, schnell ein neues Kreuz zu errichten – dieses Mal unverwüstlich aus Metall – wurde belohnt. Die Ruhrkohle AG ( RAG) stimmte als Eigentümerin der Halde schnell zu, so dass bereits am 12. März das neue Kreuz mit Hilfe eines Helikopters errichtet werden konnte. Martina Jotzeit dankte auf der Versammlung allen Beteiligten.

„Dieses Jahr haben wir sechs Mitglieder dazubekommen“, verkündete Kassiererin Inge Piskorski ebenfalls gut gelaunt. Damit zählt der Förderverein jetzt 29 Mitglieder. Das tröstete über die hohen Kosten des Sturmschadens hinweg. Aber auch der vier Jahre lange Einsatz für die Genehmigung zur Errichtung eines Kreuzweges auf der Halde zahlte sich nun aus. Der Verein führte viele Gespräche mit der Stadt, den Landtagsabgeordneten und der RAG. Am Ende kam es sogar zu einem intensiveren Kontakt von Martina Jotzeit bei Markus Masuth, dem Vorsitzenden der RAG Montan Immobilien. „Das war die Ebene, die wir brauchten“, bezeichnete Martina Jotzeit das Gespräch als Durchbruch, nachdem zuvor auch die Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass mitentscheidende Unterstützung geleistet hatte.

Der neue Kreuzweg, dessen 14 Stationen aus Cortenstahl angefertigt werden, wird der dritte Kreuzweg im Kreis Warendorf sein. Die 1,50 Meter hohen Stelen werden bei Benediktinerpater Abraham in der Schmiede der Abtei Königsmünster in Meschede hergestellt und sollen am 13. April 2019 zum nächsten Kreuzweggang eingeweiht werden. Die Gesamtkosten stehen fest. Mehr als die Hälfte des Geldes ist schon da, hieß es. Der Förderverein bittet für die Restfinanzierung noch um Spenden, auch von Privatpersonen.

Bei den Wahlen wurde der Vorstand einstimmig bestätigt. Martina Jotzeit bleibt Vorsitzende, Jürgen Stemmer Stellvertreter. Inge Piskorski ist weiterhin für die Finanzen zuständig, Ursula Erdmann wurde als Schriftführerin wiedergewählt. Ursula Schuhmacher ist nun Kassenprüferin.

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