Blauer Turm
Zeynab beweist es: Engagement kennt kein Alter

Ahlen -

Sechs Institutionen und Vereine wurden mit dem „Blauen Turm“ der Bürgerstiftung ausgezeichnet.

Freitag, 16.11.2018, 16:44 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 16.11.2018, 14:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 16.11.2018, 16:44 Uhr
Sechs Institutionen und Vereine wurden mit dem „Blauen Turm“ und einer finanziellen Förderung für ihre Arbeit belohnt.Sebastian Richter stellte die 14-jährige Zeynab vor.
Sechs Institutionen und Vereine wurden mit dem „Blauen Turm“ und einer finanziellen Förderung für ihre Arbeit belohnt.Sebastian Richter stellte die 14-jährige Zeynab vor. Foto: Peter Schniederjürgen

Für die Ehrung der Institutionen bei der Preisverleihung „Blauer Turm“ übernahm Juror und Stiftungsrat Hermann Huerkamp das Mikrofon. „Es war sehr schwierig, hier auszuwählen. Eigentlich hätten alle 40 Vorschläge diese Förderungen verdient“, sagte er und begann mit der Straßengemeinschaft Siemensweg. Sie wurde mit 500 Euro für die weitere Belebung der guten Nachbarschaft gefördert.

„Nachhaltig im Sinne des Wortes ist das Geschäft an der Gerichtsstraße, der Weltladen“, lobte Huerkamp dann. Seit 40 Jahren werden fair gehandelte Produkte verkauft. „Und seit ein paar Jahren gibt es unseren guten und fairen Kaffee auch im Lesecafé der Stadtbücherei“, ergänzte Gründungsmitglied Pfarrer i.R. Willi Göke. Der Weltladen wurde mit 1500 Euro bedacht.

„Dass Ehrenamt nicht nur für die reiferen Jahrgänge geeignet ist, zeigt das Forum gegen Armut mit Zeynab“, erklärte Forumsvorsitzender Sebastian Richter. Das Forum erhielt 2000 Euro für die Ferienfahrten für benachteiligte Kinder. Die heute 14-jährige Zeynab hatte als Kind teilgenommen und ist nun als Betreuerin dabei.

Drei ausgezeichnete Vereine wurden von Ratsmitglied Martin Hummels vorgestellt. „Der Trägerverein Schullandheim Winterberg bewahrt vielen Ahlenern ein Stück lebendiger Geschichte“, so Hummels. Dafür gab es von der Stiftung 2000 Euro. „Dann können unsere Gäste ab Mitte des kommenden Jahres in neuen Betten schlafen“, schmunzelte Trägervereinsvorsitzender Frank Schulz.

Ebenfalls 2000 Euro bekam der Kinderschutzbund im Kreis Warendorf. „Eure Nummer gegen Kummer, das Kindertelefon, wird sehr stark genutzt“, hob Juror Hummels hervor. Über 1500 Mal hatten sich im vergangenen Jahr Kinder an die ehrenamtlichen Berater gewendet. „Das Geld wird für die Aus- und Weiterbildung weiterer Berater eingesetzt“, kündigte KSB-Vorsitzender Henrich Berkhoff an.

„Seit mehr als 40 Jahren ist bei euch die Inklusion gelebter Alltag und im Karneval seid ihr eine feste Größe“, stellte Hummels die ehrenamtliche Arbeit der Ponystation „Toni Hämmerle“ vor. Hier kommen behinderte und nichtbehinderte Kinder zusammen. Und es gibt den „Pokika“, das inklusive Karnevalsfest in der Stadthalle. Das honorierte die Stiftung mit 2000 Euro.

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