Neue Eisstockbahn für „Ahlener Advent“
Hüttendorf mit Tanne – ohne Lounge

Ahlen -

Sie kommt einer echten Eisfläche nah, die neue Eisstockbahn von Wirtschaftsförderungsgesellschaft und „Pro Ahlen“. Auf dem „Ahlener Advent“ feiert die Neuanschaffung bald Premiere.

Montag, 19.11.2018, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 19.11.2018, 19:30 Uhr
Probelauf bestanden: Die neue Eisstockbahn für den „Ahlener Advent“ nahmen Stefan Benning, Oliver Klatte, Rainer Krivat, Christian Weirowski, Hans-Edgar Behrens, Hans Jürgen Tröger, Carlo Pinnschmidt, Thomas Heuser und Jörg Hakenesch schon mal in Beschlag.
Probelauf bestanden: Die neue Eisstockbahn für den „Ahlener Advent“ nahmen Stefan Benning, Oliver Klatte, Rainer Kriwat, Christian Weirowski, Hans-Edgar Behrens, Hans Jürgen Tröger, Carlo Pinnschmidt, Thomas Heuser und Jörg Hakenesch schon mal in Beschlag. Foto: Christian Wolff

Passend zum – fast schon ungewohnten – Einsetzen von Frost und ersten Schneemeldungen im Wetterbericht gehen die Planungen für den „Ahlener Advent“ (7. bis 18. Dezember) ins Eingemachte. Und dazu versprechen die Organisatoren so einige Neuerungen.

„Unser Hüttendorf wächst auf 21 eigene Holzhütten und fünf private“, sagt Carlo Pinnschmidt , der im Namen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) ein weiteres Mal mit der Planung betraut ist. „Dazu kommen zwei schmucke Torbögen und wieder eine zehn Meter hohe Tanne.“ Letztere konnte in den vergangenen Jahren nicht aufgestellt werden, da die Hülse durch die Weihnachtslounge verdeckt war. „Auf das Zelt werden wir in diesem Jahr verzichten“, kündigt Pinnschmidt an. „Dafür wird das Hüttendorf so ausgerichtet, dass man wieder rundherum schlendern kann.“ Die Weihnachtspyramide der Stadtwerke, die bislang als Tannen-Ersatz diente, kommt dennoch zum Zuge. „Man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen“, zwinkert Pinnschmidt.

Ein kleines Zelt gibt es natürlich trotzdem auf dem Weihnachtsmarkt – für die nagelneue Eisstockbahn, die Markt-Macher und Sponsoren am Montagnachmittag beim Pressetermin vorstellten. „Nach fünf Jahren wurde es Zeit für etwas Neues“, meinte Stadtwerke-Chef Hans Jürgen Tröger . Der folienähnliche Teppich, der früher seine sportlichen Dienste tat, habe seine besten Zeiten hinter sich. Stattdessen werden nun 24 Hartfaserplatten ausgelegt, die variabel einsetz- und erweiterbar sind. „Das kommt einer echten Eisfläche viel näher“, sagt Tröger nach dem Probelauf am „Hof Münsterland“.

Umrahmt wird die gesamte Bahn auch wieder von Sponsorentafeln. „Die Einnahmen daraus vergeben wir erneut an unterschiedliche Projekte im Stadtgebiet“, verweist WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch darauf, dass die Eisstockgaudi komplett „von Ahlen für Ahlen“ auf die Beine gestellt wird. „Vereine, Interessengemeinschaften oder Institutionen können sich dann im kommenden Jahr bei uns mit ihren Projekten bewerben.“ Eine Jury aus Sponsoren und WFG entscheide über die Vergabe der Sponsorengelder.

Was den „Ahlener Advent“ angeht, ist Hakenesch vollends zufrieden: „Der Markt hat sich prächtig entwickelt. Wir hatten uns vorgenommen, jedes Jahr eine kleine Steigerung zu schaffen. Das ist uns gelungen.“ Carlo Pinnschmidt spürt auch in den Vorarbeiten, dass sich die Veranstaltung zu einer festen Größe in der Umgebung entwickelt hat. „Viele Interessenten und Aussteller melden sich von ganz alleine. Wir müssen da niemandem groß hinterhertelefonieren“, verdeutlicht er.

Einen großen Wunsch hätte Hans Jürgen Tröger trotzdem: „Traumhaft wäre noch eine Schneekanone. Dann könnten wir so richtigen Winterzauber in die gute Stube bringen.“ Für Strom und Wasser würden die Stadtwerke sorgen, verspricht er. „Vielleicht gibt‘s ja jemanden, der da gute Kontakte hat.“ Die Anschaffung würde sich in schneearmen Wintern nicht nur auf dem Marktplatz lohnen. „Dann könnten wir auch den Rodelberg an der Langst bespielen“, erweitert Rainer Kriwat die Vision . . .

Traumhaft wäre noch eine Schnee-kanone.

Hans Jürgen Tröger
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