Bauwagen-Projekt Mammutschule
Außen und innen bunt

Ahlen -

Einen tollen neuen Treffpunkt haben jetzt die Mädchen und Jungen der Mammutschule.

Donnerstag, 06.12.2018, 11:44 Uhr aktualisiert: 06.12.2018, 15:58 Uhr
Leonie Natrup, Jenny Rachuba, Philip Jessen, Lisa Hirsch, Jennifer Sachtleber und Mia Jessica Müller (v. l.) haben viel Arbeit in den vormals tristen Bauwagen gesteckt.
Leonie Natrup, Jenny Rachuba, Philip Jessen, Lisa Hirsch, Jennifer Sachtleber und Mia Jessica Müller (v.l.) haben viel Arbeit in den vormals tristen Bauwagen gesteckt. Foto: Ralf Steinhorst

Ist es nicht zu schade, einen Bauwagen ohne Nutzung auf dem Schulgelände der Mammutschule sein Dasein fristen zu lassen? Diese Frage stellten sich die Schulsozialarbeiterin sowie die Integrationsagentur der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Die Antwort: Ja, es ist zu schade.

Deswegen starteten sie zusammen mit Ehrenamtlichen der Awo ein Projekt, ein sichtlich buntes sogar. Der vormals tiefblaue und triste Bauwagen, der schon zu Zeiten der Geschwister-Scholl-Schule auf dem Gelände stand, hat im August zunächst einen bunten Anstrich erhalten.

Dahinter steckt aber mehr als ein vermeintliches Kunstprojekt: Der Wagen soll als Treffpunkt für die Schülerinnen und Schüler der Mammutschule dienen, um das Miteinander gerade auch mit geflüchteten und zugewanderten Kindern zu fördern.

Zunächst aber wurde im vergangenen Sommer eine Kindergruppe aus sieben Schülern der vierten Jahrgangsstufe gebildet, die den Bauwagen mit sporadischen Aktionen erst einmal herrichten wollte. Punktuell wurden auch Eltern mit einbezogen.

Natürlich soll ein Bauwagen für diese Zwecke nicht nur bunt aussehen, sondern auch gemütlich ausgestattet sein. Dieser letzte Schritt erfolgte am Montagnachmittag, als er mit Outdoor-Möbeln und Spielsachen bestückt wurde. So laden jetzt unter anderem die beiden knallroten Sitzsäcke zum gemütlichen Chillen ein.

„Der Bauwagen wird für alle Kinder innerhalb der Schulzeit zugänglich und nutzbar sein“, freute sich Sozialarbeiterin Jenny Rachuba über viel Betrieb an dem neuen Aktionsstandort.

Unterstützt wurde das Projekt durch das Programm „Komm an NRW“ der Landesregierung.

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