Weihnachtsmarkt Vorhelm
Einige Rezepte blieben nicht geheim

Vorhelm -

Die Sorge, dass die schlechten Wetterprognosen Auswirkungen auf die Besucherzahl haben könnten, war unbegründet. Der Vorhelmer Weihnachtsmarkt geriet zum vollen Erfolg.

Sonntag, 09.12.2018, 15:38 Uhr aktualisiert: 09.12.2018, 21:04 Uhr
So manches Rezept der selbstgemachten Schnäpse und Liköre mussten die „Hellbachnixen“ im Laufe des Vorhelmer Weihnachtsmarktes verraten. Daneben lockten viele Stände mit Deko und Geschenkideen.
So manches Rezept der selbstgemachten Schnäpse und Liköre mussten die „Hellbachnixen“ im Laufe des Vorhelmer Weihnachtsmarktes verraten. Daneben lockten viele Stände mit Deko und Geschenkideen. Foto: Martin Feldhaus

Hurra, das ganze Dorf ist da! Wirklich? Nein, das war beim Vorhelmer Weihnachtsmarkt am und im Feuerwehr-Gerätehaus natürlich nicht der Fall. Aber von der großen Resonanz waren die Organisatoren aus den Reihen der Karnevalsgesellschaft „Klein-Köln“ sowie des örtlichen Löschzugs dennoch begeistert.

„Mit so vielen Leuten haben wir gar nicht gerechnet“, zeigte sich Zugführer Raphael Eustermann im Gespräch mit der „Ahlener Zeitung“ am frühen Samstagabend sehr zufrieden – gerade angesichts des Wetters. Zu diesem Zeitpunkt fluteten auch viele in Schwarz und Gelb gekleidete Derbyfreunde die Feuerwache. „Alles, was im Dorf wichtig ist, macht hier mit“, verdeutlichte Eustermann, dass der Weihnachtsmarkt in Vorhelm zugleich Volksfestcharakter hat. Und auch in diesem Jahr sorgten die beteiligten Vereine und Gewerbetreibenden für einen rundum gelungenen Tag.

Los ging es dabei mit dem bunten Programm am Nachmittag, als die „Peppinis“ auftraten und die Tanzgruppen der Augustin-Wibbelt-Schule eine flotte Sohle aufs Parkett zauberten. Zudem gab der „Li-La-Laune-Chor“ eine Kostprobe seiner Gesangskünste. Begleitet wurde das alles vom herrlichen Duft frischer Waffeln, welche die Landfrauen im Akkord ausgaben. „Das läuft heute wirklich sehr gut“, freute sich Luise Wedepohl über den reißenden Absatz.

Weihnachtsmarkt in Vorhelm

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  • Einer ungeahnt großen Besucherzahl standen die Organisatoren des Vorhelmer Weihnachtsmarktes gegenüber. Foto: Martin Feldhaus
  • Einer ungeahnt großen Besucherzahl standen die Organisatoren des Vorhelmer Weihnachtsmarktes gegenüber. Foto: Martin Feldhaus
  • Einer ungeahnt großen Besucherzahl standen die Organisatoren des Vorhelmer Weihnachtsmarktes gegenüber. Foto: Martin Feldhaus
  • Einer ungeahnt großen Besucherzahl standen die Organisatoren des Vorhelmer Weihnachtsmarktes gegenüber. Foto: Martin Feldhaus
  • Einer ungeahnt großen Besucherzahl standen die Organisatoren des Vorhelmer Weihnachtsmarktes gegenüber. Foto: Martin Feldhaus
  • Einer ungeahnt großen Besucherzahl standen die Organisatoren des Vorhelmer Weihnachtsmarktes gegenüber. Foto: Martin Feldhaus
  • Einer ungeahnt großen Besucherzahl standen die Organisatoren des Vorhelmer Weihnachtsmarktes gegenüber. Foto: Martin Feldhaus

Waffeln? Die mögen lecker sein, aber für die jüngsten Besucher gab es ganz eindeutig zwei andere Höhepunkte beim Weihnachtsmarkt: Einerseits sorgte der Nikolausbesuch für leuchtende Augen, andererseits wusste die Technik der Feuerwehrfahrzeuge zu begeistern. Die wurde dem potenziellen Nachwuchs bei einer Fahrzeugschau von den Feuerwehrleuten ausführlich erklärt. Natürlich konnten die Kleinsten hierbei auch mal einen echten Helm aufsetzen und die Kelle schwingen.

Für die Eltern hingegen waren insbesondere die zahlreichen Stände relevant, an denen es die unterschiedlichsten Leckereien und Weihnachtsdekorationen gab. So hatten die „Hellbachnixen“ von der KG „Klein-Köln“ zahlreiche selbst hergestellte Schnäpse im Repertoire. Besonders gefragt war hier ein „Raffaelo“-Schnaps, dessen Rezept nicht geheim blieb, weil er so gefragt war.

Bei den weihnachtlichen Artikeln gingen am Stand des „Weltladens“ insbesondere kleine rote Tannenbäume weg. „Glitzer, Glimmer und Lichterketten“, fasste Claudia Wiethaup, Inhaberin des Geschäfts „Blütenzauber“, zusammen, was an ihrem Stand besonders gut lief und zu Weihnachten dann die Wohnzimmer schmücken wird.

Mit so vielen Leuten haben wir gar nicht gerechnet.

Raphael Eustermann

 

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