„Weihnachten für Tiere“
Weite Anreisen sind kein Problem

Tönnishäuschen -

Das Wetterglück war am Sonntag mit den Freunden des „Mammut-Tierheims“. Zum offiziellen Beginn der Veranstaltung „Weihnachten für Tiere“ riss der Himmel nach akutem Dauerregen auf – und sogar die Sonne kam zum Vorschein.

Montag, 10.12.2018, 17:07 Uhr aktualisiert: 10.12.2018, 17:10 Uhr
Bereiteten die Veranstaltungen „Weihnachten für Tiere“ im Tönnishäuschener „Mammut-Tierheim“ vor: Milena Wessel, Anika Zienrtarski, Anna Böhm, Christiane Schäfer und Frauke Schnell (v.l.).
Bereiteten die Veranstaltungen „Weihnachten für Tiere“ im Tönnishäuschener „Mammut-Tierheim“ vor: Milena Wessel, Anika Zienrtarski, Anna Böhm, Christiane Schäfer und Frauke Schnell (v.l.). Foto: Peter Schniederjürgen

Viele Tierschützer aus der Umgebung machten sich auf den Weg nach Tönnishäuschen. Dabei ist dieser frühwinterliche „Tag der offenen Tür“ eigentlich ein öffentliches Netzwerktreffen für Tierschutzorganisationen; nicht desto weniger auch ein Anlauftermin für Tierfreunde aus Nah und Fern, die sich über die Fortschritte in der Einrichtung informieren wollen.

Dazu bietet sich aber auch ausreichend Gelegenheit für jene Organisationen, sich einer geneigten Öffentlichkeit vorzustellen. Wie etwa das „Nestwerk Münsterland“. Es bietet Ansprechpartner bei allen Tierschutznotfällen. „Wir vermitteln Kontakte bei Wildunfällen und anderen Problemen, zum Beispiel mit erkrankten Wildtieren“, sagt Claudia Weidenbusch vom Nestwerk. Genauso intensiv befassen sich die Aktiven mit der Beratung von Heimtierhaltern, wenn es um artgerechte Haltung geht.

Weite Anreisen sind für Tierfreude offensichtlich kein Problem. Das demon­strierten die beiden Vertreterinnen der Tierschutzjugend. Anika Zienrtarski kam aus Duisburg und Anna Böhm aus Haltern. Sie waren für ihre Organisation ins Tierheim gekommen. „Wir finden es wichtig, auch Gleichalterige für den Tierschutz zu sensibilisieren“, erklärte die Duisburgerin. Die Tierschutzjugend ist schließlich bundesweit aktiv.

Neben dem Unterhaltungsprogramm von Grill bis Tombola gab es das beliebte Kuchenbüfett mit selbstgebackenen Kuchen. Mit den Tierheim-Mitarbeitern wie Milena Wessel konnten auch wieder die neuen Gebäude besichtigt werden. Eine Gelegenheit, die sich auch Frauke Schnell aus Münster nicht entgehen ließ. Dabei erzählte die Tierschutzvereins-Vorsitzende Christiane Schäfer die Geschichte einiger Tiere. „Da ist unsere Suleika, eine liebe Old-English-Bulldog-Hündin. Die betagte Halterin musste sie wegen einer schweren Krankheit abgeben“, bedauerte sie. „Der Hund ist total lieb und sucht dringend ein neues Zuhause.“

Wir finden es wichtig, auch Gleichalterige für den Tierschutz zu sensibilisieren.

Anika Zienrtarski (Tierschutzjugend)
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