Amnesty International
Kunst zum Nachdenken

Ahlen -

Zum 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte brachten Jugendliche des Städtischen Gymnasiums und Vertreter von Amnesty International bemerkenswerte Kunst ins Rathaus.

Montag, 10.12.2018, 21:32 Uhr aktualisiert: 10.12.2018, 21:50 Uhr
Einen der Aufsteller mit Kollagen und ein Heft mit dem Text der Menschenrechtserklärung übergaben Amnesty International und zukünftige Abiturienten des Städtischen Gymnasiums an die Stadt Ahlen, vertreten durch Fachbereichsleiterin Ulla Woltering (6.v.r.)
Einen der Aufsteller mit Kollagen und ein Heft mit dem Text der Menschenrechtserklärung übergaben Amnesty International und zukünftige Abiturienten des Städtischen Gymnasiums an die Stadt Ahlen, vertreten durch Fachbereichsleiterin Ulla Woltering (6.v.r.) Foto: Ralf Steinhorst

Vor genau 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, wurde durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ verabschiedet. Auch für die Ahlener Gruppe von Amnesty International ( AI ) war das der Anlass, im Rathaus das bundesweite Aktionsjahr einzuläuten.

„Das ist ein tolles Alter für die Menschenrechtserklärung – aber kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen“, machte Uwe Wannicke von der AI-Gruppe deutlich, dass Menschenrechtsverletzungen weltweit an der Tagesordnung sind. Deshalb gelte es, immer wieder daran zu erinnern, was Amnesty International ganz besonders im Jubiläumsjahr umsetzen will.

Zum Auftakt kam eine Kooperation mit dem Abiturkunstkurs Q2 des Städtischen Gymnasium unter der Leitung von Stefanie Mattern zum Tragen. Die Schülerinnen und Schüler haben zum Thema Menschenrechte acht Kollagen in Plakatform erstellt, die auf Aufsteller gezogen wurden. Um den Betrachtern den Inhalt der Menschenrechtserklärung näherzubringen, wurde auf der jeweiligen Rückseite der gesamte Text der Erklärung angebracht.

„Die Menschenrechte sollen eine unverrückbare Form des Zusammenlebens in unserer Stadt sein“, betonte AI-Sprecherin Adelgunde Tacken bei der Übergabe eines der Aufsteller an die Stadt Ahlen. Im Foyer des Rathauses wird das Schülerwerk seinen Platz finden. Weitere Kollagen stehen im Bürgerzentrum Schuhfabrik, in der Volkshochschule und im Stadtteilbüro. Die restlichen vier verbleiben im Städtischen Gymnasium.

Ulla Woltering, Fachbereichsleiterin für Soziales, nahm als Vertreterin der Stadt den Aufsteller für das Rathaus dankend entgegen. Sie empfand es als gut, dass der Gedanke der Menschenrechtserklärung in die Jugend weitergetragen wird und in Form dieser Kollage auch Erwachsene erreiche. „Auch wir in der Verwaltung sind bei dem Thema gefordert“, erklärte sie hinsichtlich der Bearbeitung der Fälle von Asylsuchenden. Hier sei ihr der erste Satz des Paragrafen 14 der Erklärung wichtig: Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

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