Ein Bummel über den „Ahlener Advent“
Auf neuem Parkett noch schnuckeliger

Ahlen -

Neues Pflaster, neues Standkonzept: Wie kommt der neue „Ahlener Advent“ auf saniertem Umfeld an? Die „Ahlener Zeitung“ fragte bei Besuchern und Beschickern nach.

Freitag, 14.12.2018, 23:00 Uhr
Die stimmungsvoll ausgeleuchtete St.-Bartholomäus-Kirche bildet gemeinsam mit dem historischen Karussell eine reizvolle Kulisse für den Budenzauber im Herzen der Stadt. Beides kommt durch den Wegfall des Zeltes jetzt richtig zur Geltung.
Die stimmungsvoll ausgeleuchtete St.-Bartholomäus-Kirche bildet gemeinsam mit dem historischen Karussell eine reizvolle Kulisse für den Budenzauber im Herzen der Stadt. Beides kommt durch den Wegfall des Zeltes jetzt richtig zur Geltung. Foto: Ralf Steinhorst

Schon vor Monaten hatte Bürgermeister Dr. Alexander Berger versprochen, die Sanierung des Marktplatzes sei bis zum „Ahlener Advent“ abgeschlossen. Das ist gelungen. Gelungen ist auch die Neugestaltung des Budenzaubers, denn Besucher und Standbetreiber zeigten sich bei der „AZ“-Umfrage begeistert.

„Gar kein Vergleich zu den vergangenen Jahren“, antwortet Puppenspieler Stefan Hoppe ohne große Überlegung auf die Frage, wie er den „Ahlener Advent“ in diesem Jahr findet. Die Stimmung sei super geworden. Allein schon, dass kein Zelt mehr den Blick auf die stimmungsvoll beleuchtete St.-Bartholomäus-Kirche verstelle, freue viele Besucher: „Der ,Ahlener Advent‘ kann so bleiben“. Dem schloss sich Elisabeth Wieland an, die gemütlich mit ihrer Tochter Josephine über den Weihnachtsmarkt schlenderte: „Ich finde den schnuckelig“.

Schön geschmückt fand Imker Karl-Ulrich Schratz den Markt. Das gefalle ihm gut. „Man kann jetzt gut rundgehen“, hat Standbetreiberin Ingrid Pott festgestellt, dass trage erheblich zur wunderschönen Atmosphäre bei. Dem stimmt Anne Husemann am Stand von „Fans on Tour“ zu. Die Aufteilung sei einfach klasse, die Hütten ständen bei einem Rundgang alle schön zusammen. Durch die Anordnung sei schon viel Platz zum Laufen für die Besucher gegeben, hebt auch Teddybastlerin Dora Neuhaus den Daumen und ergänzt: „An seinem neuen Standort mitten auf dem Platz kommt das Karussell jetzt auch viel besser zur Geltung – das macht was her.“

Dass Neues etwas Altes nicht vertreiben muss, lobt Christel Romer : „Schön, dass die Pyramide geblieben ist, obwohl erstmals wieder ein Tannenbaum aufgestellt wurde.“ Nicht neu, aber dafür ein paar Nummern kleiner ist das Zelt ausgefallen, das seinen neuen Platz am Durchgang am Alten Rathaus gefunden hat. Da stehe es auch gut, betont Stefan Glomb, der mit seiner Grilllokomotive wieder bestes Beef-Brisket anbietet.

Bummel über den „Ahlener Advent“

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  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst
  • Die Besucher des Weihnachtsmarktes in Ahlen loben dessen Atmosphäre. Foto: Ralf Steinhorst

Auch im Zelt gibt es nur zufriedene Gesichter, dort sind die zwei neuen Eisstockbahnen im Einsatz. „Die Bahn ist top, es macht Spaß wie der gesamte Weihnachtsmarkt“, übt Michael Haake mit seinem Freundeskreis. Vielleicht für die Stadtmeisterschaft? Das stehe bei der Gruppe noch nicht fest. „Viele nehmen sich schon Zeit zum Üben“, hat Jürgen Drews vom BAS jedenfalls registriert, die Karnevalisten betreuen die beiden Bahnen. Am Sonntag ab 17 Uhr wird es dann ernst, dann geht es um Punkte und M Meisterschaft.

Draußen hat sich unterdessen an einem langgezogenen Holzstehtisch mit Dach im Blockhaus-Ambiente ein Kollegenkreis in Spontanaktion nach der Arbeit eingefunden. Auch diese Neuheit kommt an. „Der Tisch ist super – es wäre schön, wenn es mehr davon geben würde“, gab Martina Mense gleich indirekt einen Arbeitsauftrag an die Wirtschaftsförderung weiter, die für die Aufstellung verantwortlich zeichnet. Gut kamen auch die neuen Hütten an. „Die können mit ihrem Vordach auch als Regenschutz dienen“, begrüßte Rudi Jaschka, der zugleich darauf hinwies, auch durch die neue Qualität des Bodens habe der „Ahlener Advent“ eine wesentliche Verbesserung erfahren.

Der ,Ahlener Advent‘ kann so bleiben.

Elisabeth Wieland
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