SPD unterwegs
Kinderhaus braucht Parkplatz

Ahlen -

In den „Roten Rucksack“ der SPD werden die Anliegen der Bürger symbolisch zu Gepäck. Zum Beispiel bei einem Besuch im Kinderhaus am Katharina-Busch-Weg.

Donnerstag, 20.12.2018, 14:20 Uhr aktualisiert: 20.12.2018, 17:06 Uhr
Nikoläuse hatten Andrea Jaunich (l.) und Günter Holz mitgebracht. Die gaben Jutta Blienert (2.v.l.) und Angela Palermo an die Kinder und Jugendlichen weiter.
Nikoläuse hatten Andrea Jaunich (l.) und Günter Holz mitgebracht. Die gaben Jutta Blienert (2.v.l.) und Angela Palermo an die Kinder und Jugendlichen weiter. Foto: SPD-Ortsverein Ahlen-Nord-West-VH

Mitglieder des SPD-Ortsvereins Nord-West-Vorhelm besuchten mit dem „Roten Rucksack“ – Erkennungszeichen der SPD für Offenheit, Transparenz und Bürgernähe – das Kinderhaus am Katharina-Busch-Weg. Dort wird 18 Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung ein zweites Zuhause gegeben. Träger ist die Kinderheilstätte Nordkirchen.

Die Kinder leben hier in zwei Gruppen und „wie in einer Familie“, wie die Leiterin Jutta Blienert aus Nordkirchen, erläuterte. Und Gruppenleiterin Angela Palermo erklärte: „Die Eltern können sich direkt mit uns in Verbindung setzen.“ Wenn dies geschehe, sei die familiäre Belastung und die Sorge ums Kind hoch.

Die Kinderheilstätte Nordkirchen bietet an mehreren Standorten 214 Plätze an. Im intensivpädagogischen Bereich wurde die Zahl auf 28 verdoppelt, trotzdem gibt es Wartelisten.

Der Standort Ahlen überzeugte die Besucher mit seinem räumlichen Angebot: Bei einer Führung durch das Haus sahen die Kommunalpolitiker, dass das Haus im Erd- und im Obergeschoss über gemütliche Einzelzimmer verfügt. Die geräumigen Badezimmer teilen sich zwei Bewohner und ein großes Wohn- und Esszimmer bildet für jede Gruppe den Mittelpunkt des gemeinschaftlichen Lebens. Darüber hinaus stehen Beratungszimmer, Gymnastikraum sowie ein Snoezelraum zur Verfügung. Durch die lichte Architektur des Hauses haben die Kinder stets einen Blick ins Grüne, das große Spielgelände mit überdachter Terrasse ist perfekt fürs Spielen und Verweilen.

„Die Betreuung der Wohngruppen geschieht in Früh- und Spätdiensten. Die Bewohner besuchen die Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum, eine Förderschule für geistige und körperliche Entwicklung oder die Erich-Kästner-Schule Oelde mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung“, berichtete Jutta Blienert. „Wir geben den Kindern hier einen strukturierten Tagesablauf, der ihnen Sicherheit vermittelt und Bezugspersonen, zu denen sie eine feste Beziehung aufbauen können“, ergänzte Angela Palermo.

Die Einrichtung bildet auch aus und zwar Erzieher im Anerkennungsjahr und in der dualen Ausbildung auch Heilerziehungspfleger. Außerdem stehen Plätze als Bfdler im Bundesfreiwiligendienst zur Verfügung, Bewerbung per E-mail nimmt Gabi Lücke-Weiß ( luecke-weiss@kinderheilstaette.de ) entgegen: „Sicher eine Chance, gewinnbringende menschliche Erfahrungen zu sammeln“, befand Günter Holz.

Die Einrichtung freut sich über eine hohe Akzeptanz in der Nachbarschaft. Auf die Frage des Ortsvereinsvorsitzenden Thomas Kozler, „wo der Schuh drücke und die kommunale Politik vielleicht helfen könne“, wies Jutta Blienert auf die Parkplatzsituation hin. Dazu gebe es einen Weg, der nicht gepflastert und mit Rollstuhl und Handicap schwer zu laufen sei. Gepäck für den „Roten Rucksack“ der Genossen.

Andrea Jaunich, ebenfalls Ortsvereinsvorsitzende, hob hervor, wie wichtig es ist, dass „Eltern entlastet und die Kinder gefördert werden können“. Sie bedankte sich bei den Gastgebern mit 18 Nikoläusen für das informative Gespräch.

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