Zehn Jahre Karaoke-Gala im Büz
Zwischen Lampenfieber und Lachern

Ahlen -

Voller Saal, begeistertes Publikum: Die Karaoke-Gala im Bürgerzentrum Schuhfabrik hat ihre Fangemeinde gefunden. Die feierte jetzt ihr Zehnjähriges.

Freitag, 28.12.2018, 15:00 Uhr aktualisiert: 28.12.2018, 16:48 Uhr
Animierten zum Mitsingen: Daniel Höckelmann, Benedikt Miketta und Jens Höckelmann.
Animierten zum Mitsingen: Daniel Höckelmann, Benedikt Miketta und Jens Höckelmann. Foto: Christian Feischen

„Ja, sichaaa!“, lautet der mittlerweile schon kultige, ruhrpott-deutsche Ruf des Publikums im bei dieser Veranstaltung immer wieder prall gefüllten Saal des Bürgerzentrums, wenn Moderator Daniel Höckelmann zum Mitmachen auf der „Karaoke“-Bühne einlädt. So auch am Abend des zweiten Weihnachtstags , als Daniel und Jens, längst als „die Höckelmänner“ bekannt, mit geschätzt rund 150 Besuchern ihr zehnjähriges Jubiläum als Veranstalter der „Karaoke-Gala“ begingen.

Gefeiert wurden dabei im rappelvollen Saal aber vor allem diejenigen, die sich was trauten: Nämlich ihren Lieblingssong live zum eingespielten Playback zu singen. So manche wühlten sich schon durch die ausgelegten Mappen mit Hunderten von Songtiteln vom Schlager über melodische Evergreens bis zu Heavy Rock, als die Veranstaltung noch gar nicht begonnen hatte.

Voller Saal. 150 Gäste kamen zum Zehnjährigen.

Voller Saal. 150 Gäste kamen zum Zehnjährigen. Foto: Christian Feischen

Zum zehnjährigen runden Geburtstag hatten sich die Organisatoren indessen Besonderes einfallen lassen: Ein Zeichentrickfilm demonstrierte eingangs, wie ein zur Karaoke-Show konzipiertes Computerspiel funktioniert. Abrufbar ist das nun als App über die Internetseite der Ahlener Mitsing-Macher unter karaoke-ahlen.de.

Es gibt so viele Leute, die sich das immer wieder antun.

Daniel Höckelmann

Nachdem Benedikt Miketta die Protagonisten Jens und Daniel Höckelmann unter viel Beifall zur Jubiläums-Laudatio begrüßt hatte, wagten sich zahlreiche Sangesfreudige auf die Karaoke-Bühne. Ob der zehnjährige Noel mit seiner Version des Hits „Je ne parle pas français“ von Namika, ob Christian aus Beckum, der mit seiner Mutter „Verlieben, verloren“ von Wolfgang Petry unter großem Applaus intonierte, ob Kira und Malika, die sich an Adeles „Rolling In The Deep“ wagten oder Herren im gesetzteren Alter, die das Publikum unter anderem bei einem „Rolling Stones“-Oldie zum Mitklatschen und -Singen animierten: Der Applaus war allen sicher.

Welches Lied darf‘s denn sein?

Welches Lied darf‘s denn sein? Foto: Christian Feischen

„Es gibt so viele Leute, die sich das immer wieder antun“, meinte Daniel Höckelmann im Rückblick auf zehn Jahre Karaoke im Büz – und auch in Anspielung auf das Lampenfieber, das sich gleichsam automatisch einstellt, wenn man sich zum Singen eines Songs angemeldet hat. Beim spaßigen Sangesauftritt im Büz darf sich dabei jeder allerdings gewiss sein: Ob gerade oder schräge Töne, immer gibt‘s als Belohnung vom Partylaune-Publikum ganz viel Beifall und obendrein – das ist sicher – ein liebevoll-kultiges „Ja, sichaaa!“ Und das machte bei den Besuchern sichtlich Lust auf mindestens noch weitere zehn Jahre „Karaoke“ im Bürgerzentrum.

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