Krippentag in acht Gotteshäusern
Die Zeit wächst beim Teilen

Ahlen -

Zu einem Streifzug durch acht Ahlener Gotteshäuser lud der Krippentag ein. Dabei gab es auch ganz besondere Exemplare zu bestaunen – und ein gemeinsames Singen.

Montag, 07.01.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 17:48 Uhr
Am Sonntag war Krippentag in der Pfarre St. Bartholomäus. Für viele Menschen war es eine gute Gelegenheit, eine Krippentour durch acht Gotteshäuser zu unternehmen.
Am Sonntag war Krippentag in der Pfarre St. Bartholomäus. Für viele Menschen war es eine gute Gelegenheit, eine Krippentour durch acht Gotteshäuser zu unternehmen. Foto: Ralf Steinhorst

Mit der Ankunft der „Heiligen Drei Könige“ am Stall von Bethlehem waren auch die Figuren in den Krippen der Ahlener Kirchen komplett. Das war eine gute Gelegenheit, am Sonntag zum Krippentag einen Streifzug durch acht Gotteshäuser von St. Bartholomäus zu unternehmen. In St. Ludgeri und St. Josef wurden dazu noch Weihnachtsliedersingen angeboten.

„Wir machen ein Wunschkonzert mit Weihnachtsliedern“, hatte Chorleiter Martin Kircheis zum Weihnachtssingen im Pfarrzentrum St. Ludgeri beschlossen. Das Singen wurde vom Kirchortteam und dem Kreis junger Frauen organisiert. So konnten alle Besucher noch mal die Lieder zur Weihnachtszeit anstimmen, die sie mögen. Ein letztes Mal vielleicht, bevor am kommenden Sonntag nach katholischer Liturgie die Weihnachtszeit endgültig zu Ende geht und bis zum nächsten Anstimmen wieder viele Monate ins Land gehen.

Verbunden wurde das Weihnachtssingen mit einem gemütlichen Kaffeetrinken. Kaffee und Kuchen gab es gegen Spenden, die noch der Sternsingeraktion zu Gute kamen. Während der Kaffeepause unterhielt Martin Kircheis mit weihnachtlichen Klängen auf dem Klavier.

Krippentag in acht Gotteshäusern

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  • Einen Streifzug durch acht Gotteshäuser ermöglichte der Krippentag 2019. Foto: Ralf Steinhorst
  • Einen Streifzug durch acht Gotteshäuser ermöglichte der Krippentag 2019. Foto: Ralf Steinhorst
  • Einen Streifzug durch acht Gotteshäuser ermöglichte der Krippentag 2019. Foto: Ralf Steinhorst
  • Einen Streifzug durch acht Gotteshäuser ermöglichte der Krippentag 2019. Foto: Ralf Steinhorst
  • Einen Streifzug durch acht Gotteshäuser ermöglichte der Krippentag 2019. Foto: Ralf Steinhorst
  • Einen Streifzug durch acht Gotteshäuser ermöglichte der Krippentag 2019. Foto: Ralf Steinhorst

Schon eine lange Tradition hat das Weihnachtssingen – garniert mit kleinen Geschichten zur Weihnachtszeit – in der St.-Josef-Kirche. Dorthin hatten am Sonntagnachmittag Pfarrer Reinhard Kleinewiese und Organist Klaas Herbote eingeladen. „Die Idee ist, noch mal zusammen zu singen – vielfach lässt man zuhause ja singen“, beschrieb er sein Anliegen. Wobei mit „lässt singen“ Radio und CD gemeint waren.

Die Besucher erfuhren, dass im neuen „Gotteslob“ wieder einige der alten Strophen aufgenommen wurden, wie „Ihr Kinderlein kommet“. So wurden fünf statt der bisherigen drei Strophen gesungen. Auch die „alternativen“ Drei Könige stellte Pfarrer Kleinewiese vor. Die brachten kein Weihrauch, Myrrhe und Gold als Geschenk zur Krippe, sondern Lebensfreude, Zeit und Liebe. Denn die sind in der heutigen Welt vielfach verloren gegangen. Wobei der Geistliche noch einen interessanten Aspekt verkündete: „Die Zeit vergeht nicht, sondern sie wächst, wenn man sie teilt.“

Zum Abschluss ging es für alle Besucher zur Krippe, wo jeder die Möglichkeit hatte, Weihrauchkörner zu entzünden. Bei diesem Duft wurde dann noch ein letztes Mal in dieser Weihnachtszeit „Oh Du fröhliche“ gesungen.

Wir machen ein Wunschkonzert mit Weihnachtsliedern.

Martin Kircheis
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