Bahnhofsumbau in Ahlen
Für ein Jahr Großbaustelle

Es geht los. Die ersten Baufahrzeuge sind schon da. Der Bahnhofsumbau beginnt. Mit Inkrafttreten des Winterfahrplans 2019/20 soll der Rhein-Ruhr-Express (RRX) auf dem Außenast Bielefeld/Minden auch in Ahlen Halt machen. 

Montag, 07.01.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 08.01.2019, 10:33 Uhr
Die Tage des Fahrradständers hinter dem Bahnhof sind auch gezählt, wenn von hier aus die Trasse für die Rampe angelegt werden soll, wie Bauleiter Reiner Günes erläutert.
Die Tage des Fahrradständers hinter dem Bahnhof sind auch gezählt, wenn von hier aus die Trasse für die Rampe angelegt werden soll, wie Bauleiter Reiner Günes erläutert. Foto: Dierk Hartleb

Es wird ernst. Am Montag rollten die ersten Baufahrzeuge der Firma Klostermann aus Hamm an, um auf dem „Park&Ride“- Parkplatz hinter dem Bahnhof die Baustelle für den Umbau zur RRX-Station einzurichten.

Bauleiter Reiner Günes hatte vorgesorgt. Am vergangenen Donnerstag hatte er Schilder an der letzten Parkplatzreihe und am Fahrradständer anbringen lassen, um auf die ab Montag anstehende  Sperrung eines Teils des Parkplatzes  hinzuweisen.

Aber nicht alle erreichten die gut sichtbaren gelben Hinweise. Ein seit Wochen dort abgestellter grüner Polo ohne Nummernschild stand besonders im Weg. Der über den Außendienst des Ordnungsamts informierte Abschleppdienst  bockte das Gefährt auf, für die Rechnung für die Abschleppkosten muss der Halter löhnen, der bereits mehrfach darauf hingewiesen worden, war, sein Fahrzeug ordnungsgemäß zu entsorgen.

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Bauleiter Reiner Günes Foto: Dierk Hartleb

Auch in dem Rondell vor dem Südausgang hatten einige Autofahrer noch ihre Pkw abgestellt, obwohl die Zone eigentlich schon als gesperrt gekennzeichnet war. Doch Reiner Günes, der derzeit noch zwei andere Baustellen in Alfter bei Bonn und Dortmund betreut, blieb ganz ruhig.

Wir beginnen umgehend mit den Rodungsarbeiten.

Reiner Günes

Abweichend von den bisherigen Informationen wird die Rampe, die das Gleis 6 barrierefrei erschließen soll, auf der anderen Seite des Südeingangs angelegt. „Wir beginnen umgehend mit den Rodungsarbeiten“, kündigte Günes im Gespräch vor Ort an. Warum auf der anderen Seite in dem Wäldchen vor Silvester gerodet worden ist, kann sich der Bauleiter auch nicht erklären. eine entsprechende Anfrage an den Eigentümer respektive die DB laufe noch.

Für die Rampe muss auch der Fahrradständer weichen. Auch in diesem Fall seien die Velo-Eigentümer frühzeitig, also mindestens 72 Stunden vorher, über die Baumaßnahme informiert worden.

Auf den weiteren Zeitplan für die Sanierung der Bahnsteige und den Einbau der Aufzüge – dafür wird ein Treppenschacht umgebaut – will sich Günes noch nicht im Detail festlegen. Wohl aber darauf, dass der Bahnhof in diesem Jahr eine Dauerbaustelle bleibt.

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