Juk-Haus frisch saniert
Spagat zwischen Retro und Heute

Ahlen -

Barrierefrei, energetisch auf dem neuesten Stand und offen für alle Generationen: So präsentiert sich das neue Juk-Haus, das trotz aller Umbauarbeiten seinen Charme behalten hat.

Donnerstag, 17.01.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 08:40 Uhr
Das neue Atrium: ein heller vielfältiger nutzbarer edler Raum.
Das neue Atrium: ein heller vielfältiger nutzbarer edler Raum. Foto: gös

Es hat sich neu eingekleidet, das Juk-Haus im Burbecksort. Es hat sich einen modernen Style zugelegt, ist hip geworden und in den 2000ern angekommen. Und doch ist es das Juk-Haus geblieben, in dem Generationen von Ahlenern ihre ersten Jugendsünden begingen.

Diesen Spagat zwischen Retro und Heute haben die geschafft, die die Sanierung des Hauses planten und umsetzten – von der Verwaltung über Architekten und Handwerker bis zum pädagogischen Team. In gut zwei Jahren Bauzeit und mit 2,9 Millionen Euro Budget.

Am Donnerstagmittag stellen einige maßgeblich Beteiligte das Ergebnis vor: Manfred Falk , Leiter des städtischen Zentralen Gebäudemanagements (ZGM), ZGM-Architektin Heike Raatz , Jugendförderer Markus Beckmann und Juk-Haus-Leiter Urim Kodzadziku.

Der ist von seinem neuen alten Arbeitsplatz total begeistert: „Ich kenne kein zweites Jugendzentrum dieser Art“, schaut er auf die räumliche Vielfalt, die vorher schon gegeben, jetzt aber perfektioniert worden sei.

Markus Beckmann, Urim Kodzadziku, Heike Raatz und Manfred Falk .

Markus Beckmann, Urim Kodzadziku, Heike Raatz und Manfred Falk . Foto: Sabine Tegeler

Der größte Blickfang: das Atrium. Dort, wo zwischen den beiden Altbauteilen Freifläche war, ist ein heller, offener Saal mit Parkettboden entstanden. Perfekt für Vorführungen, aber auch (private) Feiern, Tagungen oder Ausstellungen. Im „alten“ Saal daneben können gleichzeitig andere Veranstaltungen laufen, ein großer Vorteil, wie Urim Kodzadziku betont.

Das Atrium mit seinen großen Fenstern und Türen symbolisiert eines von drei Kriterien, die den Umbau förderungswürdig machten: die Öffnung des Hauses in den Stadtteil. „Wir stehen in direktem Bezug zu Mittrops Hof, Spieker und Mammutschule“, knüpft Markus Beckmann die Kontakte zur Nachbarschaft, die sich künftig gerne im Juk-Haus treffen kann. Auch das neu gestaltete Café zum Burbecksort hinaus bietet sich dafür an – und zwar ausdrücklich generationenübergreifend. Denn „Juk“ wird ab sofort mit „Jugend und Kultur“ übersetzt.

Juk-Haus 2019

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  • Blick ins neue Juk-Haus. Foto: Ulrich Gösmann
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  • Blick ins neue Juk-Haus. Foto: Ulrich Gösmann
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Um die 80-prozentige Förderung aus dem Landesprogramm Soziale Stadt zu erhalten, mussten die Planer aber neben der Öffnung für alle noch zwei weitere Voraussetzungen erfüllen, erklären Manfred Falk und Heike Raatz: Barrierefreiheit und energetische Modernisierung nämlich.

„Barrierefreiheit ist mehr als einen Aufzug einbauen“, sagt der ZGM-Leiter und verweist auf die zusätzliche Brailleschrift auf den Raumschildern. Heike Raatz zählt weiter auf: verbreiterte Türen, eine Küche, in der auch Rollstuhlfahrer kochen können, visuelle und akustische Notfallalarmierung und wortwörtlicher Schwellenabbau.

Energetisch sei eine Vollsanierung der Hülle im Bestand erfolgt. Heißt: „Die gesamte Technik entspricht den heutigen Standards.“ Die Dämmung des Altbaus und die Erneuerung der Fassade sorgten dafür, dass alle Werte der Energieeinsparverordnung erfüllt würden.“

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