Grundsteinlegung mit Bischof Dr. Zekorn
„Ludgeri-Höfe“ – Hoffnung auf Kontakte

Ahlen -

Der Grundstein für das Wohnzentrum „Ludgeri-Höfe“ ist gerade gelegt, da wird bereits über den Bedarf weiterer Projekte dieser Art gesprochen.

Freitag, 18.01.2019, 15:10 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 16:07 Uhr
Weihbischof Dr. Stefan Zekorn segnete den Bau. Eine Zeitkapsel für die Ewigkeit als Grundstein wurde eingemauert.
Weihbischof Dr. Stefan Zekorn segnete den Bau. Eine Zeitkapsel für die Ewigkeit als Grundstein wurde eingemauert. Foto: Ralf Steinhorst

Die Erwartungen an die „Ludgeri-Höfe“ des Caritasverbandes Ahlen im Südenstadtteil sind ambitioniert. Das jedenfalls ließ sich aus den Festreden zur Grundsteinlegung des neuen Seniorenzentrums am Donnerstagnachmittag heraushören. Weihbischof Dr. Stefan Zekorn nahm die Segnung vor.

Der Abriss der alten Gemeindegebäude war nicht nur mit Freude verbunden, bekannte Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig. Ziel sei deshalb gewesen, etwas neues Sinnvolles auf dem Areal entstehen zu lassen, verbunden mit netten Nachbarn. „Das passt“, zeigte sich der Geistliche überzeugt, auch weil man so ganz nah bei den Menschen im Stadtteil sein könne. Das bestätigte Caritas-Geschäftsführer Heinrich Sinder . Das Projekt sei eng verbunden mit der Pfarrgemeinde. Deutlich werde das allein schon deshalb, weil die Feier ob des winterlichen Wetters im Pfarrzentrum St. Ludgeri begann.

Ludgeri-Höfe

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  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst
  • Ludgeri-Höfe: Grundsteinlegung mit Weihbischof Dr. Sefan Zekorn. Foto: Ralf Steinhorst

Zahlreiche Vertreter aus der Verwaltung und Politik, verschiedener Konfessionen und Bauverantwortliche waren neben den Pfarreimitgliedern und Bewohnern des Stadtteils zu der Feierstunde gekommen. „Wollen wir das machen, ist es unsere Aufgabe?“, fragte der Stellvertretende Caritasvorsitzende Josef Schmedding. Die Ansicht, ein solches Projekt mit der Gemeinde voranzubringen sei dann aber groß gewesen. Der Anfang sei gut verlaufen, die praktischen Dinge hätten immer im Vordergrund gestanden, erklärte Schmedding.

Architekt Helmut Riesenbeck erklärte daraufhin die Funktionalität des Neubaus und blickte in die Zukunft: „Wir können hier für dieses Viertel etwas Zentrales schaffen“. Ziel sei die hohe städtebauliche Qualität.

Geselligkeit, Einsamkeit und Alleinsein sind hier ein großes Thema.

Sabine Holzkamp

Caritas-Fachdienstleiterin Sabine Holzkamp hat unterdessen in den letzten Jahren ihr Ohr an den Puls der Senioren im Stadtteil gelegt, viele von ihnen gesprochen und besucht. „Geselligkeit, Einsamkeit und Alleinsein ist hier ein großes Thema“, befand sie. Viele Wohnungen im Viertel seien nicht barrierefrei, für viele Senioren die Erreichbarkeit von Angeboten schwierig. „Die Ludgeri-Höfe sind für ältere Menschen eine Hoffnung auf Kontakte“, wies Sabine Holzkamp auf eine lange Bewerberliste hin. Dabei soll das neue Zentrum, gerade mit dem geplanten Quartierstreff, eng an den Stadtteil angebunden werden, ergänzte Heinrich Sinder.

„Viele Menschen sind voller Hoffnung, dass sie dabei sind – das schreit nach einem Folgeprojekt“, schrieb Stadtbaurat Andreas Mentz dem Bauvorhaben schon jetzt eine Bereicherung für den Stadtteil zu. Die evangelische Pfarrerin Katrin Naechster verdeutlichte, dass die neuen Gebäude auch die Funktion haben werden, Menschen Geborgenheit zu vermitteln.

Viele Menschen sind voller Hoffnung, dass sie dabei sind – das schreit nach einem Folgeprojekt.

Andreas Mentz

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt – darum geht es“, zitierte Weihbischof Dr. Stefan Zekorn den Propheten Jesaja. Motivation sei, im Ahlener Süden die Lebensqualität zu erhalten. Denn für Christen sei das Miteinander der Menschen ein Kernanliegen: „Auch für diejenigen in schwierigen Lebenslagen“.

Anschließend mauerte Bischof Dr. Stefan Zekorn auf dem Baugelände die sogenannte „Zeitkapsel“ ein, die eine Urkunde, tagesaktuelle Ausgaben der beiden örtlichen Tageszeitungen, einen Wochenbrief der Pfarre St. Bartholomäus sowie eine Festschrift der Caritas enthielt.

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