Richtfest für zweiten Vorhelmer Kindergarten
„Ein guter Tag für Vorhelm“

Vorhelm -

Gut sieben Monate vor seiner offiziellen Eröffnung feierte der zweite Vorhelmer Kindergarten Richtfest. Am Freitagnachmittag trafen sich auf der Baustelle an der Pankratius­straße zahlreiche Gäste.

Freitag, 18.01.2019, 18:30 Uhr
„Hauruck!“ – Josef Kemper, Bernhard Nelle und der Auszubildende Jannik Wienands hievten den Richtkranz unter den Augen zahlreicher Gäste aufs Dach des neuen Vorhelmer Kindergartens. Der soll im August dieses Jahres seine Pforten öffnen.
„Hauruck!“ – Josef Kemper, Bernhard Nelle und der Auszubildende Jannik Wienands hievten den Richtkranz unter den Augen zahlreicher Gäste aufs Dach des neuen Vorhelmer Kindergartens. Der soll im August dieses Jahres seine Pforten öffnen. Foto: Christian Wolff

Der Blick in den Rohbau ließ es schon erahnen: Großzügig und hell, aber trotzdem behaglich und übersichtlich wird er sein – der zweite Vorhelmer Kindergarten. Mit dem Richtfest nahm der Neubau am Freitagnachmittag eine weitere wichtige Hürde, bevor im Sommer die Eröffnung ansteht.

Investor Matthias Kemper , der das Projekt gemeinsam mit Michael Dufhues auf den Weg gebracht hatte, hielt mit seiner Freude nicht hinterm Berg, wie reibungslos die Arbeiten bislang vonstatten gingen. „Die Zusammenarbeit der Handwerker, aber auch mit der Stadt Ahlen hat vorbildlich geklappt“, lobte er zur Freude von Stadtplaner Markus Gantefort und André Deppe, der im Rathaus für die Kindergartenplanung verantwortlich zeichnet. Mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo) habe man einen erfahrenen Träger mit passendem Konzept gefunden. Für den neuen Geschäftsführer des frischgebildeten Unterbezirks Ruhr-Lippe-Ems, Rainer Goepfert, war es der erste Besuch in Vorhelm. Er hatte den Unterbezirksvorsitzenden Hartmut Ganzke (MdL) gleich mitgebracht.

Als Vorsitzender des AwoKreisverbands Warendorf begrüßte Günter Harms die Gästeschar auf der Baustelle und verwies besonders auf das 100-jährige Bestehen seines Verbands, das bereits in den Notzeiten nach dem Ersten Weltkrieg Maßstäbe setzte. Von der Vergangenheit schlug Harms gleich den Bogen in die Gegenwart und bekannte vor den Türen der künftigen Betreuungseinrichtung: „Das ist ein guter Tag für uns und ein guter Tag für Vorhelm. Glückauf!“

Richtfest für zweiten Vorhelmer Kindergarten

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  • Zahlreiche Gäste wohnten der Zeremonie am künftigen Kindergarten in Vorhelm bei. Foto: Christian Wolff
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  • Zahlreiche Gäste wohnten der Zeremonie am künftigen Kindergarten in Vorhelm bei. Foto: Christian Wolff
  • Zahlreiche Gäste wohnten der Zeremonie am künftigen Kindergarten in Vorhelm bei. Foto: Christian Wolff
  • Zahlreiche Gäste wohnten der Zeremonie am künftigen Kindergarten in Vorhelm bei. Foto: Christian Wolff

Auch Hubertus Beier, der im Namen des Ortsausschusses Vorhelm ein Grußwort sprach, zeigte sich hocherfreut. Wie sehr solche Projekte aber auch mit Hürden verbunden sein können, weiß er allzu gut. Er erinnert sich noch, wie groß der Unmut war, als Vorhelm mit dem Abriss der „Villa Winzig“ seinen zweiten Kindergarten verlor. Und auch bei der ersten Planvorstellung jenes Neubaus habe es Kritik gegeben: „Einige hatten gemeint, einen Kindergarten so nah an die Hauptstraße zu setzen, wäre nicht gut.“ Aber Architekt Matthias Fritzen habe das Gebäude so konzipiert, dass es ganz aufs Grüne ausgerichtet und dennoch zentral erreichbar ist. „Unser heutiges Pfarrheim steht nur wenige Meter entfernt. Viele wissen noch, dass auch das früher mal ein Kindergarten war.“

55 Kinder finden ab August in der neuen Tagesstätte Platz. „Wir sind schon komplett ausgebucht, der Bedarf ist einfach da“, sagte Gabi Duhme, Fachbereichsleiterin für Kindertageseinrichtungen in Hamm und im Kreis Warendorf. CDU-Ratsmitglied Erhard Richard lobte vor allem die vorgesehene Nachmittagsöffnung, die das Angebot des katholischen Kindergartens St. Marien bestens ergänze. „Damit wird eine Lücke in Vorhelm geschlossen.“

Den feierlichen Akt der Richtkranzbefestigung auf dem Dach des künftigen Kindergartens übernahmen schließlich Bernhard Nelle, Josef Kemper und der Auszubildende Jannik Wienands – verbunden mit dem obligatorischen Schluck Schnaps, um den gereimten Worten des Richtspruchs die nötige „Schmiere“ zu verleihen. Den symbolischen letzten Nagel schlugen Matthias Kemper und Michael Dufhues gemeinsam ein.

Wir sind schon komplett ausgebucht, der Bedarf ist einfach da.

Gabi Duhme
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