„Voices of Joy“
„After Workshop“ gab‘s ein Konzert

Dolberg -

Dieser Workshop hat sich gelohnt: Was der Gospelchor „Voices of Joy“ mit Miriam Schäfer gelernt hat, brachte er direkt am gleichen Abend in der St.-Lambertus-Kirche zu Gehör.

Sonntag, 20.01.2019, 21:00 Uhr
In der ansprechend illuminierten St.-Lambertus-Kirche bot der Gospelchor „Voices of Joy“ mit Miriam Schäfer (rechts) ein begeisterndes „After-Workshop-Konzert“.
In der ansprechend illuminierten St.-Lambertus-Kirche bot der Gospelchor „Voices of Joy“ mit Miriam Schäfer (rechts) ein begeisterndes „After-Workshop-Konzert“. Foto: Ralf Steinhorst

Warum nicht einmal direkt nach einem Workshoptag ein Konzert wagen, um das neu Einstudierte zu präsentieren? Der Gospelchor „Voices of Joy“ setzte das am Samstagabend in der St.-Lambertus-Kirche um, nachdem die Sängerinnen und Sänger tagsüber mit Miriam Schäfer im Pfarrheim St. Lambertus geprobt hatten.

„Wir hatten schon lange den Plan, eine Referentin zu uns zu bestellen – das gibt immer wieder Impulse“, verriet Chormitglied Charlotte Sickler in ihrer Begrüßung. Mit der Wittener Gospelkomponistin, Texterin und Sängerin Miriam Schäfer war dem Chor hörbar eine gute Verpflichtung gelungen. Miriam Schäfer reist nicht nur durch die Republik, sondern war auch schon im europäischen Ausland und den USA tätig.

Damit lag die Leitung des Konzerts auch in ihren Händen, die etatmäßige Chorleiterin Martina Schröer reihte sich dieses Mal als stimmliche Verstärkung bei den Sängerinnen und Sängern ein. „Wir haben echt schwer gearbeitet und hatten auch viel Spaß“, brachte Miriam Schäfer sofort schwungvollen Geist in das Konzert, in dem fast ausschließlich die neu gelernten Lieder, die sie alle selbst geschrieben hatte, zu Gehör kamen. Da das Konzert auch dem Spirit eines amerikanischen Gottesdienstes nahekommen sollte, waren die Konzertbesucher in der gut gefüllten Kirche eingeladen, mitzuschnipsen oder mitzuklatschen. Und das am besten im Stehen, was einige mit Begeisterung taten.

Hier war Mitmachen angesagt.

Hier war Mitmachen angesagt. Foto: Ralf Steinhorst

Dass Miriam Schäfer eine begeisternde Chorleiterin mit großer Stimme ist, wurde schnell deutlich. Sie übernahm sofort die Rolle der Leadsängerin, wobei sie nicht nur schwungvoll-kräftig, sondern auch leise und stimmungsvoll agierte. Da ein Probenprogramm nicht ein ganzes Konzert füllen kann, streute sie zwei eigene solistische Auftritte ein, wobei die gefühlvolle Contemporary-Gospelballade „Si­lence“ besonders beeindruckte. Denn nicht nur Traditionals standen auf dem Programm.

Als nach 45 Minuten das Schlusslied „Halleluja“ angekündigt wurde, war die Reaktion des Publikums deutlich: Da muss noch mehr gehen. Ging es auch, was ist ein gutes Konzert ohne Zugabe?

Nach dem Konzert zeigte sich Miriam Schäfer begeistert: „Es war eine tolle Atmosphäre.“ Die neuen Stücke gehören zukünftig zum Repertoire der „Voices of Joy“ und die Wiederholung eines gemeinsamen Projekttags ist auch nicht ausgeschlossen.

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