Adrian Topol feierte Traumhochzeit
Trauer wich großer Liebe

Ahlen / Berlin -

Nun ist er „unter der Haube“: Adrian Topol. Der Schauspieler und Produzent aus Ahlen, der aus TV-Produktionen wie „Soko“ und „Landarzt“ bekannt ist, berichtet von seiner Traumhochzeit in Polen, der eine Traumreise nach Griechenland folgte.

Mittwoch, 23.01.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 09:42 Uhr
Wenn der Bräutigam seine Braut über die Schwelle trägt: Schauspieler und Produzent Adrian Topol schloss in Polen den Bund der Ehe mit seiner großen Liebe Ilona – besiegelt mit einem zärtlichen Kuss und dem obligatorischen Torteanschneiden. Später ging‘s mit Freunden und Familienmitgliedern in den Urlaub nach Griechenland.
Wenn der Bräutigam seine Braut über die Schwelle trägt: Schauspieler und Produzent Adrian Topol schloss in Polen den Bund der Ehe mit seiner großen Liebe Ilona – besiegelt mit einem zärtlichen Kuss und dem obligatorischen Torteanschneiden. Später ging‘s mit Freunden und Familienmitgliedern in den Urlaub nach Griechenland. Foto: Ilona Bieszke / Lopta-Film

Wer es in die „Bunte“ schafft, gehört zweifellos zu den Stars und Sternchen. Und trotzdem bleibt Adrian Topol auf dem Teppich, nachdem ihm das Hochglanzmagazin vor wenigen Tagen eine Doppelseite widmete. „Ich fühle mich gar nicht als VIP“, sagt der Schauspieler und Produzent aus Ahlen, der inzwischen in Berlin lebt.

Grund der Aufmerksamkeit für den 37-Jährigen ist die Hochzeit mit seiner großen Liebe Ilona Stepanik , die ihn vor wenigen Wochen zunächst zum Standesamt in die Heimat seiner Eltern, nach Polen, führte – und kurz darauf mit Familie und Freunden nach Griechenland. „Das war wirklich toll“, bekennt Topol und freut sich über die große Berichterstattung, obwohl er mit den Boulevardmedien eigentlich wenig am Hut habe. „Ich glaube, das ist im Normalfall nicht meine Zielgruppe. Viele kennen mein Gesicht aus dem Fernsehen, aber meinen Namen nicht unbedingt“, glaubt er. Aber das könnte sich nun ändern. „Das Interesse an meiner Hochzeit gab auch meiner eigenen Produktion ,Schneeflöckchen‘ ordentlich Anschub“, stellte er fest. Daher nimmt er es zufrieden hin, zwischen Königshaus und Schlankheitstipps abgelichtet zu werden. Und dass er sogar im Vorwort von „Bunte“-Chefredakteur Robert Pölzer ein Thema war, erfüllt Adrian Topol auch mit etwas stolz. „Da stehen sonst viel wichtigere Sachen.“

Tatsächlich ist das Kennen- und Liebenlernen von Adrian Topol und Ilona Stepanik ein Akt zwischen Freude und Leid, wie es ein Drehbuchautor nicht besser schreiben könnte. Als die Mutter des Schauspielers im September 2012 ihrem Krebsleiden erlag, war das für ihn wie eine Niederlage. „Ich dachte, ich hätte mehr tun müssen, um ihr zu helfen“, begründet er im Gespräch mit der „AZ“ während seines Ahlen-Besuchs am Wochenende. Mit der Zeit habe er erkannt, dass ihn persönlich keine Schuld trifft. Schauspielerin Judith Hoersch, seine damalige Freundin, und die Familie gaben Adrian Topol den nötigen Halt und motivierten ihn, nach vorne zu blicken.

Topols Traumhochzeit und Traumreise

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  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Ilona Bieszke
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Lopta-Film
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Lopta-Film
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Lopta-Film
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Lopta-Film
  • Traumhochzeit und Traumreise: Adrian Topol im Glück. Foto: Lopta-Film

Vater Andrzej Topol wählte einen besonderen Weg, um den Tod seiner geliebten Frau zu verarbeiten. „Früher hatte er mal eine Band. Und so schrieb er für meine Mutter einen Song“, berichtet der Sohn. Er sei dorthin gereist, wo seine Liebesgeschichte vor Jahrzehnten begonnen hatte. „In Danzig suchte er einen Ort, wo er das Lied für seine verstorbene Frau singen konnte. Er fand ihn in einer gut besuchten Bar.“ Genau dort trat auch Ilona Stepanik auf und machte den Auftritt des Ahleners möglich. Nach der Performance tauschten Andrzej Topol und die 29-Jährige ihre Kontaktdaten aus. Daheim schrieb Adrian die Dame an, um sich zu bedanken, dass sie seinem Vater so viel Auftrittsfreude beschert hatte. Die beiden blieben in Kontakt, schrieben sich öfter. „So konnte ich auch mein Polnisch aufbessern“, lacht Adrian Topol.

Vor eineinhalb Jahren wurde aus Freundschaft Liebe, vor einem halben Jahr machte er ihr einen Heiratsantrag. „Es passt einfach perfekt zwischen uns“, weiß Topol nun – nach der Hochzeit mit 45 Gästen. Und zu allem Glück hat auch Vater Andrzej Topol mit Dana Sirek wieder eine neue Frau gefunden. Auch ihr Mann war zuvor an Krebs gestorben . . .

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