Barbara beim Weltjugendtag
Aus Fremden wurden Freunde

Ahlen / Tula -

Die Gastfreundschaft überwältigt sie geradezu: Barbara Lüning ist als Weltjugendtagspilgerin unterwegs in Mexiko und Panama.

Donnerstag, 24.01.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 24.01.2019, 15:48 Uhr
Barbara Lüning (l.)zusammen mit ihrer Pilgergruppe und mexikanischen Gastschwestern und -brüdern. Nach dem Besuch des Bistums Tula, dem Partnerbistum des Bistums Münster, reisten die Deutschen weiter nach Panama.
Barbara Lüning (l.) zusammen mit ihrer Pilgergruppe und mexikanischen Gastschwestern und -brüdern. Nach dem Besuch des Bistums Tula, dem Partnerbistum des Bistums Münster, reisten die Deutschen weiter nach Panama. Foto: Stefanie Wischnewski

Eine Wallfahrt nach Guadalupe, jede Menge mexikanisches Essen und viel Spiel und Spaß mit den Gastfamilien: Die Weltjugendtagspilgerinnen und -pilger aus dem Bistum Münster sind in der vergangenen Woche tief in die mexikanische Kultur eingetaucht. Bevor es für sie zum zentralen Weltjugendtag (WJT) weiter nach Panama geht, verlebten sie die Tage der Begegnung im Bistum Tula, dem Partnerbistum des Bistums Münster.

„Es war eine unbeschreibliche Gastfreundschaft und Herzlichkeit zu spüren“, erzählt Barbara Lüning aus Vorhelm, die mit acht weiteren Teilnehmern und Jugendpfarrer Holger Ungruhe in Tepeji del Rio in Gastfamilien untergebracht war. Mit ihrer Gruppe besichtigte sie die in Mexiko bekannte Handtuchfabrik La Josefina und begleitete Kommunionhelfer bei der Verteilung der Krankenkommunion in dem kleinen Bergdorf Cintera. Begegnungen, die der jungen Frau nahe gegangen sind: „Aus Fremden sind Freunde geworden und der hier oft zitierte Satz ‚ Mi Casa est tu casa‘, das heißt ‚Mein Haus ist dein Haus‘ wurde von unseren Gastfamilien sehr gelebt.“

Bei einem Ausflug nach Tula stießen sie auf die 70 anderen WJT-Teilnehmer aus dem Bistum Münster und feierten gemeinsam mit dem Bischof von Tula, Juan Pedro Juárez Meléndez, und ihren Gastfamilien einen Gottesdienst. Dabei betonte der Bischof, wie wichtige junge Menschen für die Kirche seien: „Der Glaube der Kirche ist jung und braucht heute mehr denn je ein junges Gesicht, eine junge Kirche ist der Willen Gottes und die Zukunft unserer Kirche.“

Ein Höhepunkt für die deutschen Pilger: Die große mexikanische Fiesta, bei der gemeinsam gesungen, getanzt und gegessen wurde. „Es war eine ganz tolle Feier mit mexikanischen Tänze in mexikanischer Kleidung und wir hatten jede Menge Spaß dabei“, sagt Barbara Lüning. Ein touristischer Höhepunkt für die Vorhelmerin war die Besichtigung der Pyramiden von Teotihuacán: „Es war sehr beeindruckend, die 245 Stufen zur Sonnenpyramide hochzusteigen und einen Blick über die Weite des Landes zu haben und die großartige Leistung zu sehen, die die Menschen schon vor ganz viele Jahren dort erbracht haben.“

Auch Frank Rauhaus vom vierköpfigen Leitungsteam des Bistums Münster zieht ein positives Fazit: „Wir blicken auf grandiose Tage der Begegnung zurück und sind dankbar für diese nachhaltigen interkulturellen Erfahrungen in unserem Partnerbistum.“

Der Bischof von Tula habe die Freundschaft der Diözesen betont, dessen 50-jähriges Bestehen im vergangenen Jahr gefeiert worden war. „Mit unserem Besuch wurde ein neues Kapitel in der Beziehung aufgeschlagen“, sagte Rauhaus.

Seit Montag ist die Gruppe in Panama, wo sie an der zentralen Eröffnungsfeier des Weltjugendtags teilgenommen hat. In den kommenden Tagen wird die Pilger auch auf Papst Franziskus treffen.

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