Betreiberwechsel im Betreuungszentrum
„Gezeitenland“ heißt jetzt „Rosenhof“

Ahlen -

Das Ahlener „Gezeitenland“ wechselt Betreiber und Namen. Die AP-Pflegedienste übernehmen die Regie im neuen „Rosenhof“.

Donnerstag, 24.01.2019, 17:44 Uhr aktualisiert: 25.01.2019, 09:20 Uhr
Über ihnen das „Gezeitenland“, in ihren Händen der „Rosenhof“: Michael Kamp, Damian Stampa und Gunnar Sander (v.l.) machen die Betriebsübergabe am Donnerstagnachmittag offiziell. Hinter ihnen steht das Team des Betreuungszentrums am Lütkeweg.
Über ihnen das „Gezeitenland“, in ihren Händen der „Rosenhof“: Michael Kamp, Damian Stampa und Gunnar Sander (v.l.) machen die Betriebsübergabe am Donnerstagnachmittag offiziell. Hinter ihnen steht das Team des Betreuungszentrums am Lütkeweg. Foto: Ulrich Gösmann

Betreiberwechsel im Betreuungszentrum am Lütkeweg: Die AP-Pflegedienste GmbH übernimmt die Regie im „Gezeitenland“, das ab sofort „Rosenhof“ heißt. Auch wenn es der neue Name bis zum Pressetermin am Donnerstag noch nicht über den Eingang geschafft hat, auf dem großen Rezeptions-Monitor steht er bereits.

„Es hat einige Tränen bei mir laufen lassen“, bekennt Damian Stampa, der das „Gezeitenland“ vor elf Jahren eröffnete. Das sei sein Lebenswerk. „Hier hängt das Herz an vielen Menschen, die noch da sind.“ Doch: Niemals geht man so ganz. Stampa bleibt mit einem Bein in Ahlen. Die neu errichteten „Torhäuser“ an der Warendorfer Straße stehen weiter unter seiner Führung. Intensiv-Wohngruppen wie diese betreibt er auch in Altenberge und Emsdetten. Diesbezüglich liege sein Schwerpunkt in den nächsten fünf Jahren, die er noch machen wolle, genau hier. Den Namen „Gezeitenland“ nimmt er mit. Das sei sein Markenzeichen. Die 124 Mitarbeiter, die 100 Bewohner einschließlich der beiden Wohngemeinschaften betreuen, bleiben.

Es hat einige Tränen bei mir laufen lassen.

Damian Stampa

Mit der neuen Betriebsgesellschaft übernehmen bekannte Gesichter die Geschäftsführung. Michael Kamp und Gunnar Sander gaben ihren Ahlen-Einstand in Vorhelm – mit der Eröffnung der „Drüke Möne“. „AP“ steht auch über dem Betreuungszentrum mit dementiellem Schwerpunkt am Domizil im Herbrand. Im Februar hissen beide den Richtkranz an ihrem jüngsten Projekt im Schatten der Paul-Gerhardt-Kirche: dem Herbert-Wolff-Seniorenzen­trum.

Auf den „Rosenhof“ kamen die neuen Betreiber über einen hausinternen Namenswettbewerb. Neben „Sonnenhof“, „Zeitlos“ und „Lebensfroh“ seien viele Werse-Wortschöpfungen dabei gewesen. Am Ende aber fiel die Entscheidung für den Vorschlag von Schwesternschülerin Lisa Borwina, deren Inspiration im von Rosen geprägten Innenhof des „Gezeitenlandes“ wurzelte.

Die AP-Pflegedienste betreiben inzwischen 13 stationäre Einrichtungen und sind mit ihnen auch auf den Inseln vertreten – von Langeoog bis Borkum. Michael Kamp sieht Synergieeffekte – und spricht von einem „nahtlosen Übergang“. Was die Zukunft bringt? Kamp: „Mal sehen, was wir im Bereich der Betreuung dazunehmen können.“ In den nächsten Stunden würden aber erst einmal die neuen „Rosenhof“-Fahnen am Haupteingang gehisst.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6343605?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F
Nachrichten-Ticker