Sponsoring für Prinzenmobil und Orden
Echter Rückhalt für Uwe I.

Ahlen -

Wenn das kein Beweis für Rückhalt im Karneval ist: Am Donnerstag wurde die Truppe um Stadtprinz Uwe I. gleich von mehreren Sponsoren beschenkt.

Donnerstag, 07.02.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 08.02.2019, 09:40 Uhr
Das Prinzenmobil kann rollen: Bernd Overmann (r.) übergab am Donnerstag feierlich die Schlüssel für das von ihm gesponserte Fahrzeug, das Ludger „Lucki“ Sudholt (2.v.r.) steuern wird. Ralf Mersch, Martina und Dieter Matz sowie Stadtprinz Uwe I. (v.l.) freuten sich sichtlich.
Das Prinzenmobil kann rollen: Bernd Overmann (r.) übergab am Donnerstag feierlich die Schlüssel für das von ihm gesponserte Fahrzeug, das Ludger „Lucki“ Sudholt (2.v.r.) steuern wird. Ralf Mersch, Martina und Dieter Matz sowie Stadtprinz Uwe I. (v.l.) freuten sich sichtlich.

Ein guter Tag beginnt mit einem ausgewogenen Frühstück, sagt der Volksmund. Für Stadtprinz Uwe I. (Beyer) galt das am Donnerstag in ganz besonderem Maße: Dass die Tafel im Volksbank-Forum für ihn und sein Gefolge reich mit Kaffee, Saft und Schnittchen gedeckt war, konnte nur als Vorbote für einen „Tag des närrischen Rückhalts“ gewertet werden.

Bankdirektor Michael Vorderbrüggen erwartete die Tollität und dessen Adjutanten Ralf Mersch und Dieter Matz mit Ehefrau Martina Matz als Standartenträgerin sowie Prinzenchauffeur Ludger „ Lucki “ Sudholt, um eine frohe Botschaft zu verkünden: Die Volksbank unterstützt die Stadtprinzen-Truppe mit einem nennenswerten Betrag, um Orden und Anstecker für Freunde, Sponsoren und andere Förderer der „Narrhalla Ahlensis“ erstellen zu können.

Die Überraschung war Vorderbrüggen bereits Ende vorigen Jahres gelungen, als die Bank bereits das Sponsoren-Signal auf Grün stellte. „Ich saß mit Ralf Mersch zu einem lockeren Plausch zusammen“, verriet Vorderbrüggen. Schließlich habe das Duo bereits an anderer Stelle, zum Beispiel bei der jährlichen Vorbereitung der „Lebendigen Krippe“ auf dem „Ahlener Advent“, erfolgreich zusammengearbeitet. Und auch mit BAS-Boss Christian Weirowski bestehen feste Bande. „Er geht hier ein und aus“, sagte Vorderbrüggen. „Es ist bekannt, dass auch im Karneval vieles nicht möglich wäre, gäbe es kein Ehrenamt und keine Förderer.“ Da sei der Weg zur Ordens-Beihilfe letztlich nicht weit gewesen. „Ich war früher nie ein Karnevalist, aber heute sammle ich Prinzenorden“, brachte es der Bankdirektor auf den Punkt.

Klar, dass angesichts des üppigen Frühstücks, das die närrischen Spitzenvertreter als Bonus zum Sponsoring erwartete, gleich die Gegeneinladung folgte: „Willkommen zu meinem Prinzenfrühstück“, sagte Stadtprinz Uwe I. bei der gleichzeitigen Übergabe eines „guten Tropfens“ als Dank für die fruchtbare Zusammenarbeit. Dass die munteren Karnevalisten sogar unter Musik, wenn auch aus der „Konserve“ in die Hauptstelle an der Weststraße einzogen, wertete Michael Vorderbrüggen als weiteren Beleg für die gegenseitige Wertschätzung.

Sponsorenvertreter Michael Vorderbrüggen wurde durch Stadtprinz Uwe I. selbst beschenkt – mit einer Einladung und einem „guten Tropfen“.

Sponsorenvertreter Michael Vorderbrüggen wurde durch Stadtprinz Uwe I. selbst beschenkt – mit einer Einladung und einem „guten Tropfen“. Foto: Christian Wolff

Ortswechsel: Nur drei Stunden nach dem schmackhaften Banktermin zog es die Prinzentruppe zum nächsten Kulinarium – den „Hof Münsterland“. Doch dort ging‘s ausnahmsweise nicht ums Essen, sondern um den nächsten Sponsorentermin. Gastwirt Bernd Overmann bot zum dritten Mal in Folge einen Transporter aus seiner Flotte an, der während der Session als Prinzenmobil dienen kann. „Ich mache das sehr gern, denn ich weiß, welcher logistische Aufwand hinter einer Prinzensession steckt“, gestand die Ex-Tollität. „Adju“ Ralf Mersch quittierte es mit einem Nicken: „Wenn wir die närrische Zeit hinter uns haben, stehen da bestimmt 2500 bis 3000 Kilometer mehr auf dem Tacho!“

Fahrer „Lucki“, der in einer Galamoderation versehentlich als „Luggi“ angekündigt wurde und seither augenzwinkernd „Luigi“ genannt wird, soll‘s richten. Somit war es auch nicht Uwe I., sondern der närrische Chauffeur, der die Autoschlüssel aus den Händen Overmanns entgegennahm. Pünktlich zum Fototermin prangten auch die Letter Seiner Tollität auf den Türen des Bullis.

Ich war früher nie ein Karnevalist, heute sammle ich Prinzenorden.

Michael Vorderbrüggen
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