Götz Alsmann in der Stadthalle
Bekanntes aus „Bella Italia“

Ahlen -

Das Programm „...in Rom“ hielt für die Zuschauer und Zuhörer von Götz Alsmann nicht nur Musik bereit, sondern auch jede Menge unterhaltsame Anekdoten.

Samstag, 09.02.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 09.02.2019, 19:20 Uhr
Götz Alsmann ist nicht nur ein großartiger Musiker, sondern auch ein Schnellsprecher. Der Entertainer und seine Band begeisterten das Ahlener Publikum in der Stadthalle.
Götz Alsmann ist nicht nur ein großartiger Musiker, sondern auch ein Schnellsprecher. Der Entertainer und seine Band begeisterten das Ahlener Publikum in der Stadthalle. Foto: Reinhard Baldauf

Die Haartolle saß wieder perfekt und der Redefluss von Götz Alsmann wollte nicht stoppen, als er mit seiner Band am Donnerstagabend in der Stadthalle zu Gast war. Dieses Mal entführte der Musiker und Entertainer mit seinem Programm „Götz Alsmann ... in Rom“ das Ahlener Publikum nach Italien. Nach New York und Paris war das die dritte Station seines Musik-Zyklus‘. Und die bekannten Melodien aus „ Bella Italia “, von Alsmann neu arrangiert und mit deutschen Texten versehen, kamen gut an.

Keine Frage – in seinem Auftritt sah Götz Alsmann augenzwinkernd bereits im Februar den kulturellen Höhepunkt des Jahres in Ahlen. Natürlich erzählte der promovierte Musikwissenschaftler, der auch als Hochschullehrer aktiv ist, vom Besuch der Band in der Ewigen Stadt. Die Musiker hatten dort im Studio von Enrico Morricone gearbeitet. Genüsslich schilderte Alsmann dabei auch die Gewohnheiten der Italiener.

Lässig am Flügel angelehnt, plauderte er über vieles und so bestand der Abend nicht nur aus Musik, sondern auch aus amüsanter Unterhaltung. Götz Alsmann streute zwischen die Musiktitel seine kleinen Geschichten ein. Zum Beispiel, dass für den Italiener alle Frauen „Bella Bambina“ sind. Bei diesen Erzählungen und Anekdoten bewies sich der Entertainer als ein Schnellredner, der Dieter Thomas Heck hätte erblassen lassen.

Der von zahllosen Tonträgern und buchstäblich tausenden von Konzerten bekannte Sound der Gruppe – angesiedelt im Spannungsfeld zwischen Swing, Exotica und latein-amerikanischen Rhythmen – geht eine fruchtbare Verbindung ein mit den Canzone-Klassikern von Fred Buscaglione bis Adriano Celentano, von Renato Carosone bis Marino Marini und von Domenico Modugno bis Umberto Bindi, sagt Götz Alsmann selbst zu dem Programm „ ... in Rom“.

Götz Alsmann überzeugte nicht nur mit Sprachwitz, sondern besonders mit seinem Spiel auf dem Flügel und seinem Gesang. Auch seine Band mit Rudi Marhold (Schlagzeug) aus der Nachbarstadt Drensteinfurt, Markus Paßlick (Percussion), Altfrid M. Sicking (Vibrafon, Xylofon sowie Trompete) und Ingo Senst (Kontrabass) sind Meister ihres Fachs. Das Klangbild war perfekt. Die deutschsprachigen Interpretationen von Stücken wie „Arrivederci Roma“, „Azzuro“ und „Quando, Quando, Quando“ oder „Volare (Nel blu dipinto di blu)“, dazu sogar noch Verdi mit „Der Troubadour“, machten dem Publikum in der Stadthalle richtig gute Laune. Es hielt sich mit Applaus folglich nicht zurück.

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