Santana-Tribute-Konzert in der Schuhfabrik
Zum Verwechseln ähnlich

Ahlen -

„Viva Carlos“ – es lebe Carlos Santana – hieß es am Samstagabend im ausverkauften Saal des Bürgerzen­trums Schuhfabrik, als das gleichnamige Tribute-Sextett mit dem Ahlener Gitarristen Maurus Fischer den lateinamerikanischen Ausnahmegitarristen Carlos Santana würdigte.

Sonntag, 10.02.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 10:10 Uhr
Maurus Fischer (l.) gelang an der Gitarre der perfekte Santana-Sound. Foto:
Maurus Fischer (l.) gelang an der Gitarre der perfekte Santana-Sound. Foto: Foto: Christian Feischen

Mit Fischer , Sänger Rob Reynolds sowie dem aus Kuba stammenden Perkussionisten Yansser Cardoso und Jan Wienstroer an den Schlaginstrumenten, Bassist Ian Stewart, Sängerin Lucy Wende und Keyboarder Sascha Kühn zauberten „Viva Carlos“ jenen rhythmischen Latin Rock auf die Büz-Bühne, mit dem der US-Amerikaner mit mexikanischen Wurzeln spätestens seit dem Auftritt beim legendären „Woodstock“-Festival 1969 die Rockmusik um eine Variante bereicherte.

So gehörten Klassiker wie „Samba Pa Ti“ genauso zum umfangreichen Programm der Band wie das eingängige „Maria Maria“, mit dem Santana Ende der 1990er Jahre noch einmal einen großen Chart-Erfolg landete. Ein Solo des Perkussionisten Yansser Cardoso bejubelte das Publikum geradezu – genauso wie eine besonders ausgearbeitete Version des Hits „Black Magic Woman“, bei dem Maurus Fischer mit seinem virtuosen Saitenspiel heraus stach und mit seiner Gibson-Gitarre dem Spiel Santanas bei ausgewogener Abmischung zum Verwechseln ähnlich klang. Dass da Profi-Musiker auf der Bühne standen, die schon mit namhaften Musikern aus der Rock- und Pop-Szene zusammenwirkten, war deutlich herauszuhören.

Nach durchweg perfekt nachgespielten Songs aus dem Repertoire Santanas, die die rund 200 Zuhörer immer wieder mit großem Applaus bedachten, wurde das Publikum nach mehr als zwei Konzertstunden mit ei­ner besonders funkigen und tanzbaren Interpretation von „Oye come va“ belohnt. Der große Beifall zum Finale bewies: „Viva Carlos“ war die Santana-Hommage gelungen – ebenso wie die Illusion, die Tribute-Bands bei ihren Konzerten anscheinend immer kreieren müssen, nämlich den Zuhörern das Gefühl zu vermitteln, das Original gehört zu haben.

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