7. Ahlener Ausbildungsmesse
Wo sich Lebenswege entscheiden können

Ahlen -

„Wir haben gedrückt, geschoben, gequetscht“: WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch und seine Partner freuen sich, dass die Nachfrage nach Ständen für die Ahlener Ausbildungsmesse ungebrochen hoch ist.

Montag, 11.02.2019, 14:54 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 17:12 Uhr
Vermeldeten volles Haus für die 7. Ahlener Ausbildungsmesse (v.l.): Thorben Welte (WFG), Joachim Fahnemann (Agentur für Arbeit), Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Jörg Hakenesch (WFG) und Christian Müller (Personal- und Ausbildungsleiter im Autohaus Ostendorf).
Vermeldeten volles Haus für die 7. Ahlener Ausbildungsmesse (v.l.): Thorben Welte (WFG), Joachim Fahnemann (Agentur für Arbeit), Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Jörg Hakenesch (WFG) und Christian Müller (Personal- und Ausbildungsleiter im Autohaus Ostendorf). Foto: Silke Diecksmeier

Noch nie war die Ahlener Ausbildungsmesse so stark nachgefragt wie in diesem Jahr. „Wir haben gedrückt, geschoben, gequetscht.“ So fasste Jörg Hakenesch die Vorbereitungen zur bereits weit vor dem Stichtag ausgebuchten 7. Auflage zusammen. Wie im Computerspiel Tetris kam sich der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) dabei vor. Schließlich galt es, möglichst viele Aussteller auf dem begrenzten Messegelände im Autohaus Ostendorf unterzubringen. Ein Luxusproblem, das durch den Erfolg der Vorjahre entstanden ist. „Wer einmal da war, kommt in der Regel wieder“, erläutert Joachim Fahnemann, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster die Situation.

Und tatsächlich: Wenn am Samstag, 9. März, die Messe um 10 Uhr ihre Pforten öffnet, werden sich nur sieben neue Firmen unter den insgesamt 63 Ausstellern präsentieren, um die Fachkräfte von morgen anzuwerben. Der Rest sind „alte Hasen“ – das „Who is who“ des Ahlener Wirtschaftsstandorts, aber auch Unternehmen aus der Umgebung. Inzwischen habe die Messe „überregionale Ausstrahlung“, so Hakenesch, der dies direkt mit Standbuchungen aus Hamm sowie den Kreisen Unna und Gütersloh belegt.

Es liegt nun an den Besuchern, aus dieser Erfolgsstory ihre persönliche zu machen.

Dr. Alexander Berger

„Es liegt nun an den Besuchern, aus dieser Erfolgsstory ihre persönliche zu machen“, lenkt Bürgermeister Dr. Alexander Berger den Fokus auf die Schüler. Denn an diesem Vormittag könnten sich Lebenswege entscheiden. 1000 Besucher erwarten die Kooperationspartner der Stadt Ahlen, der WFG, der Agentur für Arbeit und des Autohauses Ostendorf auch in diesem Jahr wieder. Schließlich richtet sich die Größe etwa an der Anzahl der zukünftigen Schulabgänger, die sich nun mit ihrem Leben nach der Schule beschäftigen. Es sei allerdings auch ratsam, sich bereits vorher schon einen Einblick zu verschaffen.

Mit viel Liebe zum Detail haben die Betriebe in den vergangenen Jahren ihre Stände gestaltet, um ihre Unternehmen und die Ausbildungsberufe zu präsentieren. „Antworten auf Augenhöhe“ sollen die Besucher von derzeitigen Auszubildenden bekommen. Aber auch der Kontakt zum Personalleiter oder zum Geschäftsführer ergibt Sinn, will man sich vielleicht für ein Praktikum oder gar schon für einen Ausbildungsplatz ins Gespräch bringen.

Zusätzlich bietet die Messe Infos zu den Themen Vorstellungsgespräch und „Bewerbung 4.0“. Die Agentur für Arbeit organisiert einen Vermittlungsservice, einen Bewerbungsmappencheck und die Möglichkeit, kostenfreie Bewerbungsfotos anfertigen zu lassen. Zudem bietet der Infotruck der Metall- und Elektroindustrie im Außenbereich des Autohauses wieder schülergerechte Berufsinformation mit Experimentierstationen und Multimedia-Anwendungen. Ob dies auch im kommenden Jahr möglich sein wird, ist fraglich. Vielleicht wird dann der Platz für weitere Aussteller gebraucht.

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