Mängel auf neuem Asphalt
Dolberger Straße geht‘s erneut an die Decke

Ahlen/Dolberg -

Mängel auf der gerade erst fertiggestellten Dolberger Straße. Im Frühjahr müssen Teile der Deckschicht ausgetauscht werden.

Freitag, 15.02.2019, 05:00 Uhr
Mit Tempo 50 über neuen Asphalt: Erste Farbe soll‘s im März geben. Damit ist es auf der Dolberger Straße aber noch nicht getan. Teile der neuen Fahrbahndecke müssen ausgetauscht werden.
Mit Tempo 50 über neuen Asphalt: Erste Farbe soll‘s im März geben. Damit ist es auf der Dolberger Straße aber noch nicht getan. Teile der neuen Fahrbahndecke müssen ausgetauscht werden. Foto: Ulrich Gösmann

Die außerstädtische Dolberger Straße ist auch nach ihrer Fertigstellung noch gut für unliebsame Überraschungen. Zuletzt mit fünfwöchiger Verspätung zurück im Verkehr, muss jetzt auch noch auf neuem Asphalt nachgebessert werden. Sandra Beermann , Sprecherin des Landesbetriebs Straßen.NRW, spricht von Mängelbeseitigung. Ärgerlich, aber unvermeidbar.

Bei einer Vorabnahme in der Vorwoche seien im Kreuzungsbereich Heessener Straße (L 507) schadhafte Stellen lokalisiert worden. „Sie weisen nicht die Qualität auf, die wir erwarten“, so Beermann im Redaktionsgespräch. Davon betroffen sei die Deckschicht. Die müsse jetzt in Teilbereichen noch einmal ausgefräst und neu aufgetragen werden. Das werde irgendwann im April oder Mai passieren. Inwieweit welche Sperrungen dafür notwendig seien, werde sich noch zeigen. Offen auch, wie lange die Aktion dauere. Und – für sie im Moment nicht ersichtlich – wie groß der schadhafte Bereich sei.

Sie weisen nicht die Qualität auf, die wir erwarten.

Sandra Beermann

Bereits im März soll an anderer Stelle mit dem Auftragen der Fahrbahnmarkierungen begonnen werden. Weil die noch fehlen, gilt auf dem 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitt ab Kreuzung Guissener Straße Tempo 50. Weil das Wetter zur Wiederfreigabe wenige Tage vor Weihnachten nicht mitgespielt hatte, war selbst auf ein Farbprovisorium verzichtet worden. Seitdem rollt der Verkehr mit reduzierter Geschwindigkeit. Und – wie Autofahrer berichten und Selbsterfahrungen zeigen – mit leichtem Wellengang im Teilstück Guis­sener Straße / Abzweig Lambertistraße.

Ursprünglich waren für die Sanierung der L 547 vier Wochen angesetzt gewesen. Daraus wurden am Ende neun. Erste Überraschungen hatte es bereits im Herbst beim Abfräsen der alten Deckschicht zwischen Kuppe und Talsohle gegeben. Hier wurde für die Verantwortlichen erst zu diesem Zeitpunkt ersichtlich, dass auch der Unterbau Instabilität aufwies und bis zur Schotterschicht erneuert werden musste. Das brachte den Zeit- und Kostenplan durcheinander und erforderte einen weiteren Durchlauf der Fräse. Anschlussarbeiten verzögerten sich entsprechend.

Auf der Südspange werden sechs Ampelanlagen umgerüstet.

Auf der Südspange werden sechs Ampelanlagen umgerüstet. Foto: Ulrich Gösmann

Unterdessen wartet im Stadtgebiet ein zweiter Kandidat auf frische Fahrbahnfarbe: die Südspange zwischen Kunstmuseum und Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße. „Mit Rücksicht auf die unstete Witterung im Winter sind die Markierungen für April eingeplant“, informiert Stadtsprecher Frank Merschhaus aus dem Rathaus.

Aktuell arbeiten sich Ampelbauer durch die Südspange, um Anlage für Anlage auf neue LED- und Steuerungstechnik und teils auch auf Stand-by-Modus umzurüsten (wir berichteten). Zur Stunde konzen­trieren sich Techniker auf die Kreuzung Südenmauer / Südbrede / Dolberger Straße. Die fünfte von sechs Steuerungseinheiten. Sie soll bereits an diesem Freitag betriebsbereit sein. Anschließend geht es an der Ampelanlage vor dem Bahnhof in die letzte Runde.

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