Internationales Frauenfrühstück
Die Weltenrettung fängt in Ahlen an

Ahlen -

Es sei wohl an den Frauen, die Welt zu retten, konstatierte Laina Remer bei der Geburtstagsfeier des Internationalen Frauenfrühstücks. Das wurde vor fünf Jahren gegründet und hat seitdem vielen Vorurteilen den Garaus gemacht.

Sonntag, 17.02.2019, 19:24 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 19:30 Uhr
Das Team mit Bettina Neuhaus (verdeckt), Rocio Siekaup, Brigga Kazmierczak, Sabine Knauer, Laina Remer, Beate Metzinger, Rosa Rieder, Christa Bündgen, Helga Winkelmann, Tita Schmidt und Tessa Lütkehaus wurde besonders gefeiert.
Das Team mit Bettina Neuhaus (verdeckt), Rocio Siekaup, Brigga Kazmierczak, Sabine Knauer, Laina Remer, Beate Metzinger, Rosa Rieder, Christa Bündgen, Helga Winkelmann, Tita Schmidt und Tessa Lütkehaus wurde besonders gefeiert. Foto: Ralf Steinhorst

Wenn sich die Frauen des Internationalen Frauenfrühstücks ( IFF ) am dritten Samstag eines Monats nicht am Vormittag treffen, sondern erst am Abend, dann muss schon ein ganz besonderer Anlass vorliegen. So war es am Samstag in der Familienbildungsstätte auch, denn es stand auf dem Programm nur ein Punkt: Party! Das IFF feierte seinen fünften Geburtstag und damit auch sich selbst.

Zum üblichen international reichhaltigen Büfett wurde dem Anlass entsprechend dieses Mal auch Sekt gereicht, schließlich stießen die 80 Frauen feierlich auf den Geburtstag an. Feine Garderobe war angesagt, gerne auch landestypisch. Damit nach dem kleinen offiziellen Teil richtig abgetanzt werden konnte, hatten Wolfgang Brand Ludger Eckel , Hansi Hartings, Günter Knipping und Jörg Wolf als Musiker der heimischen Band „The Roots“ eine Zugangsberechtigung zur Frauenparty erhalten.

Innerlich sichtlich bewegt freute sich Laina Remer , Gründerin des IFF, über das kleine Jubiläum. „Das Neugeborene hat sich in den ersten fünf Jahren prächtig entwickelt“, verglich sie die Gründung am 18. Februar 2014 mit einer Geburt. Das Baby sei nun groß und habe mit dem Arbeitskreis des IFF und allen anderen Frauen mehrere Mütter bekommen.

Zum Wohl: Die Frauen stießen mit Sekt an.

Zum Wohl: Die Frauen stießen mit Sekt an. Foto: Ralf Steinhorst

Auf einen Rückblick verzichtete Laina Remer und verwies auf eine von Lisa Koch gestaltete Fotowand am Saaleingang, die bildlich die fünf Jahre Revue passieren ließ. Stattdessen betonte die Organisatorin, dass das IFF von den Ideen und dem Engagement seiner Teilnehmerinnen lebe. „Es ist zu einer festen Institution und zu einem Ort der Integration geworden.“ Dabei lerne man sich in den monatlichen Treffen näher kennen, baue bestehende Ängste und Vorurteile ab und erzeuge so ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. So seien viele neue Freundschaften entstanden.

„Im Vordergrund steht immer weibliche Solidarität – ungeachtet von Alter, Herkunft und Religion“, umschrieb Laina Remer die Aufgabe des IFF. In der Welt herrsche viel Unterdrückung, das solle weibliches Feingefühl verändern: „Wir müssen die Welt retten und wir fangen in Ahlen an!“ Wie dankbar Laina Remer ihren Mitstreiterinnen im Arbeitskreis ist, zeigte sich wenig später bei der liebevollen Vorstellung jeder Einzelnen. Als Dank gab’s für sie ein Geschenk: eine stylische Umhängetasche aus Stroh.

Damit war es genug der Worte, mit Freude wurden die Sektgläser erhoben. Nach dem Essen gingen dann die Lampen aus und die Spots an. Schon zum Geburtstagsständchen von „The Roots“ war die Tanzfläche gefüllt und es wurde bis in den späten Abend gefeiert.

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